15-Jähriger in Mühlheim am Main mit Pfefferspray attackiert und beraubt
Sebastian Fischer15-Jähriger in Mühlheim am Main mit Pfefferspray attackiert und beraubt
15-Jähriger in Mühlheim am Main angegriffen und verletzt
Am Mittwochabend ist ein 15-jähriger Junge in Mühlheim am Main Opfer einer Attacke geworden, bei der zwei Tatverdächtige beteiligt waren. Einer von ihnen soll dem Jungen mit einer Pfefferspray-Pistole ins Gesicht gesprüht haben, bevor beide auf einem nicht versicherten Moped flüchteten. Später sicherte die Polizei eine Signalwaffe, die mit dem Vorfall in Verbindung stehen soll.
Der Vorfall begann, als Rettungskräfte einen Notruf erhielten, in dem von einem möglichen Schusswaffengebrauch und der Bitte um medizinische Hilfe berichtet wurde. Der 15-Jährige war von den beiden Verdächtigen bedrängt worden, von denen einer ihm mit der Pfefferspray-Pistole ins Gesicht sprühte. Nach dem Angriff floh der Jugendliche in ein nahegelegenes Jugendzentrum, um sich die Augen auszuwaschen, und ließ dabei seine Sporttasche zurück.
Die Täter kehrten daraufhin an den Tatort zurück, stahlen die Tasche des Opfers und entkamen mit dem Moped. Der 20-jährige Fahrer, der über keinen gültigen Führerschein verfügte, steuerte das unversicherte Fahrzeug. Der verletzte Junge erhielt vor Ort eine erste medizinische Versorgung.
Später stellte sich der 20-jährige Verdächtige bei einer örtlichen Polizeidienststelle. Beamte durchsuchten anschließend seine Wohnung und beschlagnahmten eine Signalwaffe, die mutmaßlich mit dem Angriff zusammenhängt.
Die Ermittlungen dauern an, während die Polizei die sichergestellte Waffe untersucht und weitere Beweise sammelt. Die gestohlene Sporttasche des Opfers wird weiterhin vermisst, und die fehlende Versicherung des Mopeds könnte zu zusätzlichen Anklagepunkten führen. Die Behörden werten vermutlich Verkehrskamera-Aufnahmen und Zulassungsdaten aus, um die Fahrspuren des Fahrzeugs nachzuverfolgen.






