56 Millionen Euro für den Ausbau des Güterbahnhofs Speckenbüttel bis 2028
Lotta Brandt56 Millionen Euro für den Ausbau des Güterbahnhofs Speckenbüttel bis 2028
Bahnhof Speckenbüttel wird für steigenden Güterverkehr deutlich ausgebaut
Der Güterbahnhof Speckenbüttel wird für 56 Millionen Euro grundlegend modernisiert, um dem wachsenden Frachtaufkommen gerecht zu werden. Im Rahmen des Projekts entstehen sieben neue Gleisanschlüsse, zudem wird ein modernes elektronisches Stellwerk installiert. Die Bauarbeiten sollen bis Anfang 2028 abgeschlossen sein – ohne dass der laufende Betrieb beeinträchtigt wird.
Aktuell verfügt der Bahnhof über 16 Gleisanschlüsse, doch die Kapazitäten sind nahezu ausgeschöpft. Als zentraler Güterverkehrsknoten Bremens wickelt er mehr als die Hälfte des containerisierten Hinterlandverkehrs ab. Zudem werden rund 80 Prozent der Roll-on/Roll-off-Frachten (RoRo) – darunter Autos, Traktoren und Militärfahrzeuge – über seine Gleise abgefertigt.
Die Erweiterung sieht vor, die neuen Gleisanschlüsse direkt neben den bestehenden anzulegen. Ein digitales Stellwerk ersetzt die veraltete Technik und soll die Koordination zwischen Zugverkehr und Hafenaktivitäten verbessern. Ziel ist es, die Effizienz zu steigern, ohne dass es während der Bauphase zu Störungen im Frachtbetrieb kommt.
Nach Fertigstellung wird der Bahnhof deutlich mehr Güter umschlagen können, und Verspätungen sollen seltener werden. Das digitale Stellwerk und die zusätzlichen Gleise sind darauf ausgelegt, das wachsende Transportaufkommen auf der Schiene langfristig zu bewältigen. Die Inbetriebnahme der Anlage bleibt für Anfang 2028 geplant.






