17 June 2026, 18:18

Abschied vom Maxim-Gorki-Theater: Eine Ära endet mit Musik und Symbolik

Lieder aus den letzten Jahren am Maxim Gorki

Abschied vom Maxim-Gorki-Theater: Eine Ära endet mit Musik und Symbolik

Das Maxim-Gorki-Theater verabschiedete sich mit einer Abschiedsveranstaltung unter dem Titel Lieder aus den letzten Jahren. Der Abend würdigte aktuelle Produktionen und läutete zugleich eine künstlerische Neuausrichtung der Institution ein. Gäste kamen zusammen, um über das Erbe des Hauses nachzudenken, während es sich auf das Ende dieses Kapitels vorbereitete.

Via Jikeli eröffnete die Revue mit einer Darstellung von Berlin, dein Gesicht hat Sommersprossen aus Christian Weises Der Untertan. Später betrat Jonas Dassler die Bühne, um den Fledermaus-Aussterbe-Song zu performen. Das Programm präsentierte Höhepunkte aus den jüngsten Werken des Theaters.

Shermin Langhoff, die scheidende Intendantin, hielt eine kurze Ansprache, bevor sie ihre vorbereiteten Notizen theatralisch zu Boden fallen ließ. Cem Özdemir, Ministerpräsident von Baden-Württemberg, würdigte sie in einer Rede. Der Satz Das Gorki ist tot. Es lebe das Gorki! hallte durch den Saal und unterstrich die Symbolik des Moments.

Nach den Aufführungen zog das Publikum in eine Bar nach Neukölln weiter, um die Feierlichkeiten fortzusetzen. Die Veranstaltung unterstrich auch die wachsende Bedeutung des postmigrantischen Theaters innerhalb der deutschen Kulturlandschaft.

Der Abschiedsabend endete mit einer Mischung aus Musik, Reden und einer Party. Die Schließung des Gorki markiert das Ende einer Ära, aber auch den Beginn einer neuen künstlerischen Phase. Der Einfluss des Theaters – insbesondere im Bereich der postmigrantischen Performance – bleibt unbestritten.

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