15 May 2026, 10:18

AfD plant radikale Umbesetzung der Sachsen-Anhalt-Verwaltung nach Wahlsieg

Altes Buch mit Papieren, die Texte und Bilder zu Militärpersonalauswirkungen und -budgets enthalten, gestapelt.

AfD plant radikale Umbesetzung der Sachsen-Anhalt-Verwaltung nach Wahlsieg

Die rechtspopulistische Partei Alternative für Deutschland (AfD) hat weitreichende Pläne vorgelegt, um die Landesverwaltung Sachsen-Anhalts umzugestalten – falls sie die anstehende Landtagswahl gewinnt. Die Partei beabsichtigt, zwischen 150 und 200 Schlüsselpositionen neu zu besetzen, wobei nicht nur Ministerien, sondern auch landeseigene Unternehmen und Behörden im Fokus stehen.

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Der Spitzenkandidat der AfD, Ulrich Siegmund, machte deutlich, dass die Partei loyal eingestellte Beamte in führenden Positionen sehen wolle, um Widerstand gegen ihre Politik zu verhindern. Er warnte, dass Versuche, die Arbeit einer künftigen AfD-geführten Regierung zu behindern, mit entschlossenem Vorgehen beantwortet würden. Gleichzeitig räumte Siegmund ein, dass einige der aktuellen Abteilungs- und Referatsleiter unabhängig von ihrer politischen Haltung im Amt bleiben könnten.

Die geplanten Veränderungen beschränken sich nicht auf Ministerposten und Staatssekretäre. Betroffen wären auch Führungspositionen in den Ministerien, leitende Stellen in Landesbehörden und sogar die Landesenergieagentur. Ziel ist es, den öffentlichen Dienst mit der Agenda der AfD in Einklang zu bringen, sollte die Partei die Regierung übernehmen.

Ein Wahlsieg der AfD würde in Sachsen-Anhalt einen tiefgreifenden Wandel der Landesverwaltung einläuten. Der Fokus der Partei auf Loyalität und Kontrolle deutet auf eine umfassende Umstrukturierung zentraler Institutionen hin. Ob diese Pläne umgesetzt werden, hängt vom Ausgang der anstehenden Wahl ab.

Quelle