Arnsberger Rathaus: Feuchtigkeitsschäden verzögern Sanierung erneut
Sebastian FischerArnsberger Rathaus: Feuchtigkeitsschäden verzögern Sanierung erneut
Sanierung des Arnsberger Rathauses erleidet erneuten Rückschlag nach Feuchtigkeitsschäden
Die Sanierung des Arnsberger Rathauses hat einen weiteren Dämpfer erhalten, nachdem in zwei separaten Bereichen Feuchtigkeitsschäden festgestellt wurden. Die Probleme haben bereits zu Verzögerungen im Bauablauf geführt und könnten die geplante Rückkehr der städtischen Fachbereiche weiter hinauszögern. Die Stadtverwaltung wartet nun auf detaillierte Gutachten, um das volle Ausmaß der Schäden zu bewerten.
Der erste Feuchtigkeitsschaden wurde im Hochhausbereich des Gebäudes entdeckt, der sich über drei Stockwerke erstreckt. Dieses Problem wurde bereits im Rahmen eines strukturierten Sanierungsplans angegangen, wobei die Kosten von den Verantwortlichen übernommen werden. Mittlerweile ist jedoch ein zweiter Problembereich im Keller aufgetaucht, wo feuerfester und wärmedämmender Putz in Mitleidenschaft gezogen wurde.
Derzeit laufen Untersuchungen zu den Kellerschäden, parallel dazu werden die Reparaturarbeiten geplant. Die Stadt rechnet in den kommenden Wochen mit den Ergebnissen der noch ausstehenden Begutachtungen. Diese Berichte sollen klären, wie stark sich die Feuchtigkeitsprobleme auf den gesamten Bauzeitplan auswirken.
Die Innenraumsanierung des Rathauses stellt eine der letzten Phasen des umfassenden Restaurierungsprojekts dar. Doch durch die jüngsten Verzögerungen bleibt der Termin für den Einzug der städtischen Dienststellen ungewiss. Die Verantwortlichen bestätigten, dass der überarbeitete Zeitplan vom Umfang der Schäden und der Geschwindigkeit der Reparaturarbeiten abhängt.
Die Entdeckung weiterer Feuchtigkeitsschäden erfordert nun zusätzliche Anpassungen im Projektzeitplan. Die Stadt wird neu bewerten, wann die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in das Gebäude zurückkehren können, sobald der volle Umfang der Sanierungsarbeiten bekannt ist. Die Beseitigung der Schäden läuft derweil weiter – die Kosten werden vollständig von den Verursachern getragen.






