17 March 2026, 16:24

Augsburgs neues Römermuseum rückt mit 30 Millionen Euro näher an die Eröffnung

Großes modernes Gebäude mit Glasfenstern und Säulen, beschriftet mit "Deutsches Museum" in Berlin, Deutschland, mit Informationsschildern und umgebender städtischer Landschaft.

Grüne Ampel: Bayern stellt 30 Millionen Euro für Römisches Museum bereit - Augsburgs neues Römermuseum rückt mit 30 Millionen Euro näher an die Eröffnung

Augsburg rückt näher an Eröffnung eines neuen Römermuseums – München sagt 30 Millionen Euro zu

Augsburg kommt der Eröffnung eines neuen Römermuseums einen großen Schritt näher, nachdem München eine Finanzierungszusage über 30 Millionen Euro gegeben hat. Das auf insgesamt 60 Millionen Euro geschätzte Projekt markiert einen wichtigen Meilenstein bei der Wiederbelebung des antiken Erbes der Stadt. Die Pläne dafür werden seit über einem Jahrzehnt entwickelt – seit das letzte Museum wegen struktureller Mängel schließen musste.

Die römische Geschichte Augsburgs reicht mehr als 2.000 Jahre zurück, bis in die Zeit, als Kaiser Augustus die Stadt als wichtige Siedlung nördlich der Alpen gründete. Archäologen haben bedeutende Funde geborgen, darunter ein 1.800 Jahre altes Mosaik, das 1986/87 bei Ausgrabungen im Stephansgarten entdeckt wurde. Jede neue Grabung in Augsburg birgt die Chance, weitere Überreste aus der Zeit von Augusta Vindelicum – dem römischen Namen der Stadt – ans Licht zu bringen.

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Das neue Museum entsteht auf einem landeseigenen Grundstück in der Karmelitengasse, wo einst ein Gefängniskomplex stand. Es wird an die Landesausstellung Römisches Bayern angebunden, die von der Archäologischen Staatsammlung München kuratiert wird. Bevor der Bau beginnen kann, muss der Augsburger Stadtrat das Projekt noch absegnen.

Das Gesamtbudget von 60 Millionen Euro wird je zur Hälfte geteilt – München übernimmt die eine Hälfte. Wenn alles nach Plan verläuft, könnte das Museum 2033 seine Türen öffnen.

Mit der finanziellen Unterstützung rückt Augsburg einen entscheidenden Schritt näher daran, sein römisches Erbe wieder der Öffentlichkeit präsentieren zu können. Das Museum wird Exponate beherbergen, die seit der Schließung des Vorgängerstandorts 2012 in Depots lagern. Da nun die Hälfte der Kosten gesichert ist, hängt das Vorhaben nun von der finalen Zustimmung der lokalen Verantwortlichen ab.

Quelle