Automobilindustrie drohen bis 2035 225.000 weitere Jobverluste – VW plant radikale Kürzungen
Sebastian FischerAutomobilindustrie drohen bis 2035 225.000 weitere Jobverluste – VW plant radikale Kürzungen
Die deutsche Automobilindustrie steht in den kommenden Jahren vor massiven Arbeitsplatzverlusten. Der Verband der Automobilindustrie (VDA) warnt vor weiteren Kürzungen, die den bereits deutlichen Rückgang der Beschäftigtenzahlen der vergangenen Jahre noch verschärfen werden.
In den letzten sechs Jahren ist bereits jeder siebte Arbeitsplatz im deutschen Automobilsektor weggefallen. Der VDA prognostiziert nun zusätzliche 225.000 Stellenabbau bis 2035 – ohne mögliche Entlassungen im Rahmen der Pläne von Volkswagen.
Volkswagen plant weltweit den Abbau von 100.000 Stellen, was etwa 15 Prozent der Belegschaft entspricht. Zudem könnten vier deutsche Standorte geschlossen werden: Hannover, Emden, Zwickau und Neckarsulm. Tausende Beschäftigte in der Branche müssen sich auf großflächige Entlassungen einstellen.
Die Prognose des VDA zeichnet ein düsteres Bild für die Zukunft des Sektors. Die geplanten Kürzungen und möglichen Werksschließungen bei Volkswagen könnten die Lage weiter verschärfen. Die Branche leidet bereits unter jahrelangen kontinuierlichen Stellenstreichungen.
