14 March 2026, 18:24

Bayern und Leverkusen empört über umstrittene Schiedsrichter-Entscheidungen im Topspiel

Ein Schiedsrichter in Schwarz-Weiß-Haltung hält eine rote Karte vor einer Menge von Menschen in Fußballuniformen, mit einem Zaun im Hintergrund.

"Kein Spatz": Bayern ärgerlich über Diaz-Rote Karte - Bayern und Leverkusen empört über umstrittene Schiedsrichter-Entscheidungen im Topspiel

FC Bayern München und Bayer Leverkusen frustriert über Schiedsrichterentscheidungen

Das 1:1 des FC Bayern München bei Bayer Leverkusen hinterließ beide Teams verärgert über die Schiedsrichterleistungen. Umstrittene Entscheidungen prägten die Partie, darunter aberkannte Tore und eine umstrittene Rote Karte. Spieler und Trainer beider Mannschaften stellten im Nachhinein die Urteile der Unparteiischen infrage.

Der erste große Streitpunkt ereignete sich in der 26. Minute, als Leverkusens Jonathan Tah glaubte, das 1:0 erzielt zu haben. Das Tor wurde jedoch nicht gegeben, was Trainer Vincent Kompany sichtbar verärgert zurückließ. Später, in der 61. Minute, wurde auch Bayerns Harry Kane ein Treffer aberkannt, nachdem der Ball ihm beim Blocken einer Abwehraktion von Leverkusens Janis Blaswich an den Arm gesprungen war. Bayern-Torhüter Sven Ulreich kritisierte anschließend die Rolle des Videoschiedsrichters bei der Torannullierung.

In der 42. Minute akzeptierte der FC Bayern die Rote Karte für Nicolas Jackson ohne Protest. Doch in der 84. Minute brach erneut Verwirrung aus, als Luis Díaz nach einer zweiten Gelben Karte des Platzes verwiesen wurde. Der Kolumbianer war von Blaswich im Strafraum leicht gefoult worden, stand jedoch sofort wieder auf, ohne zu protestieren. Schiedsrichter Christian Dingert gab später zu, nach Sichtung der Bilder einen Fehler begangen zu haben – weder Díaz noch das Bayern-Trainerteam hatten die Entscheidung nachvollziehen können.

Leverkusens Kompany und Tah schlossen sich den Münchnern in ihrer Kritik an den Schiedsrichterleistungen an. Trotz der Kontroversen gab es bisher weder von der UEFA noch von der DFB-Schiedsrichterkommission eine offizielle Stellungnahme zur Leistung der Unparteiischen.

Am Ende blieb ein Spiel, bei dem beide Teams zentrale Entscheidungen infrage stellten, die den Ausgang maßgeblich beeinflussten. Díaz' Platzverweis und die aberkannten Tore ließen Spieler wie Trainer nach mehr Klarheit im Schiedsrichterwesen verlangen. Seit dem Vorfall wurden keine Änderungen an den VAR-Regeln in der Bundesliga bekannt gegeben.

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