Bayerns 3:0-Sieg im DFB-Pokal-Finale von Pyro-Chaos überschattet
Sebastian FischerBayerns 3:0-Sieg im DFB-Pokal-Finale von Pyro-Chaos überschattet
DFB-Pokal-Finale: FC Bayern München siegt 3:0 gegen den VfB Stuttgart – Spiel von Pyro-Vorfällen überschattet
Das DFB-Pokal-Finale zwischen dem FC Bayern München und dem VfB Stuttgart endete mit einem 3:0-Sieg der Bayern. Doch das Spiel wurde von Zwischenfällen mit Pyrotechnik unter Fans überschattet, die zu einer kurzen Spielunterbrechung führten. Nordrhein-Westfalens Innenminister Herbert Reul kritisierte im Nachhinein die Entscheidung, die Partie fortzusetzen.
Das Finale wurde für mehrere Minuten unterbrochen, nachdem Fans im Stadion Pyrotechnik gezündet hatten. Trotz der Störung ließ Schiedsrichter Sven Jablonski das Spiel weiterlaufen. Am Ende setzte sich der FC Bayern München mit 3:0 gegen den VfB Stuttgart durch.
Herbert Reul zeigte sich schockiert über die Entscheidung des Schiedsrichters, das Spiel nicht abzubrechen. Er betonte, er hätte die Partie aufgrund der Sicherheitsrisiken durch die Pyrotechnik lieber abbrechen lassen.
Der Vorfall hat eine Debatte über die Stadionsecurity ausgelöst. Auf der Innenministerkonferenz in Hamburg sollen nun Maßnahmen erörtert werden, um ähnliche Situationen künftig zu verhindern. Wie der Spiegel berichtet, fehlen im aktuellen Entwurf für diese Maßnahmen jedoch noch konkrete Schritte.
Mit dem Pokalsieg sicherte sich der FC Bayern München den Titel. Die Folgen des Pyro-Vorfalls haben indes Forderungen nach strengeren Sicherheitsvorkehrungen laut werden lassen. Beamte werden sich treffen, um Lücken im aktuellen Entwurf zur Verbesserung der Stadionsecurity zu schließen.






