Berlin setzt mit Deep-Tech-Agenda auf Innovationssprung in den nächsten zehn Jahren
Lotta BrandtBerlin setzt mit Deep-Tech-Agenda auf Innovationssprung in den nächsten zehn Jahren
Die Berliner Regierung hat eine neue langfristige Strategie verabschiedet, um die Position der Stadt als Technologieführer zu stärken. Die Deep-Tech-Agenda Berlin soll die Innovationspolitik in den kommenden zehn Jahren prägen. Beamte betonen, dass dieser Schritt entscheidend ist, um die Wettbewerbsfähigkeit Berlins als Wirtschaftsstandort zu sichern.
In Berlin sind bereits zwischen 600 und 1.000 Deep-Tech-Unternehmen ansässig, und ihre Zahl wächst rasant. Die Stadt zählt zu den Spitzenreitern in Europa in diesem Sektor, zu dem Firmen gehören, die bahnbrechende Lösungen entwickeln – etwa ein nicht-invasives Blutzuckermessgerät oder eine pinguinförmige Drohne mit Sensoren.
Die neue Agenda konzentriert sich auf gezielte Förderung und Finanzierung, um das Deep-Tech-Ökosystem Berlins zu stärken. Schwerpunkte liegen auf den Bereichen Künstliche Intelligenz, Biotechnologie und Mikroelektronik. Wirtschaftssenatorin Franziska Giffey hat das rasante Wachstum des Sektors hervorgehoben und seine zentrale Bedeutung für die wirtschaftliche Zukunft der Stadt betont.
Giffey unterstrich zudem die Notwendigkeit, dass Berlin in strategischen Bereichen wie Mikroelektronik und Biotechnologie unabhängig bleiben müsse. Das Ziel sei es, die Stadt zum führenden Innovationsstandort Europas zu machen.
Die Deep-Tech-Agenda Berlin skizziert einen klaren Fahrplan für die nächsten zehn Jahre. Sie sieht Finanzhilfen und Unterstützung für Deep-Tech-Unternehmen in der Stadt vor. Der Plan soll Berlins Stellung als wichtiger Akteur in der europäischen Technologielandschaft festigen.






