Bielefelder Paar entgeht knapp Betrug mit gefälschter Visa-Website für Großbritannien
Philipp FischerBielefelder Paar entgeht knapp Betrug mit gefälschter Visa-Website für Großbritannien
Ein Paar aus Bielefeld entging nur knapp dem Verlust von mehreren hundert Euro auf einer gefälschten Website für britische Visa. Die beiden hatten versucht, eine elektronische Einreiseerlaubnis (Electronic Travel Authorisation, ETA) zu beantragen, bevor ihnen auffiel, dass es sich um eine betrügerische Seite handelte. Daraufhin erstatteten sie am 13. März 2026 Online-Anzeige bei der Polizei.
Das Paar hatte im Internet nach einer Möglichkeit gesucht, die ETA zu beantragen – ein seit Anfang 2025 verpflichtendes Einreisedokument für das Vereinigte Königreich. Sie stießen auf eine Seite, die seriös wirkte, sich jedoch als Fake herausstellte. Nach der Eingabe ihrer persönlichen Daten und Kreditkarteninformationen wurden sie misstrauisch, als die Gesamtkosten auf etwa 240 Euro stiegen – statt der eigentlichen Gebühr von 18,50 Euro.
Noch vor Abschluss der Zahlung brachen sie den Vorgang ab. Ihre Bank sperrte die Karte vorsorglich. Die Behörden weisen darauf hin, dass ETA-Anträge ausschließlich über die offizielle Website der britischen Regierung unter www.gov.uk/eta gestellt werden müssen. Auch die Verbraucherzentrale Deutschland gibt Tipps, wie man betrügerische Websites erkennt.
Durch ihr schnelles Handeln verhinderten die Bielefeld die finanzielle Schädigung. Betrüger ahmen oft offizielle Seiten nach, um Antragsteller zu überhöhten Zahlungen für Visa oder Genehmigungen zu verleiten. Reisende werden dringend aufgefordert, Websites vor der Eingabe persönlicher oder finanzieller Daten genau zu prüfen.






