Blutiger Raub in Schöneberg: Döner-Imbiss nach Spielautomaten-Verlust überfallen
Sebastian FischerBlutiger Raub in Schöneberg: Döner-Imbiss nach Spielautomaten-Verlust überfallen
Ein Mann wird beschuldigt, in Berlins Bezirk Schöneberg einen Döner-Imbiss überfallen zu haben. Der Vorfall begann, nachdem er an einem Spielautomaten im Laden einen hohen Geldbetrag verloren hatte. Wie die Polizei berichtet, wurde der Verdächtige gewalttätig, als die Mitarbeiter seine Forderung nach Bargeld zurückwiesen.
Der Mann hatte vor dem Angriff an einem Glücksspielautomaten im Geschäft gespielt. Nach dem Verlust einer beträchtlichen Summe verlangte er von den Angestellten, die den Laden schließen wollten, eine Erstattung. Als diese ablehnten, soll er sie mit einer Gabel bedroht haben.
Es kam zu einer Auseinandersetzung, während der der Täter ein Dönermesser ergriff und einen 23-jährigen Mitarbeiter verletzte. Ein weiterer Angestellter erlitt Schnittverletzungen am Bein und Arm. Anschließend raubte der Verdächtige eine größere Geldsumme aus der Kasse und floh in Richtung des S-Bahnhofs Schöneberg.
Dies ist nicht der erste gewalttätige Vorfall in Verbindung mit Glücksspiel in einem Berliner Döner-Imbiss. Bereits im März 2026 hatte es in derselben Gegend einen ähnlichen Fall gegeben: Ein Mann griff nach Verlusten an einem Spielautomaten zwei Mitarbeiter mit Messern an.
Der Verdächtige ist nach dem Raubüberfall weiterhin auf der Flucht. Die Polizei ermittelt in dem Fall, bei dem zwei Angestellte verletzt wurden. Die Behörden haben bisher keine weiteren Details zu möglichen Festnahmen oder zusätzlichen Anklagepunkten bekannt gegeben.






