Braunschweig: Jugendliche kämpfen um die Rettung des Kulturzentrums B58
Philipp FischerBraunschweig: Jugendliche kämpfen um die Rettung des Kulturzentrums B58
Junge Menschen in Braunschweig fordern schnelles Handeln für das Jugendzentrum B58. Das bekannte kulturelle und musikalische Zentrum leidet seit Langem unter verschleppten Sanierungsplänen. Nun verlangen sie klare Antworten – und einen verbindlichen Zeitplan – von der Stadt.
Über 40 Jugendliche versammelten sich kürzlich, um Fortschritte beim B58 einzufordern. Das aktuelle Gebäude in der Bültenweg ist dringend sanierungsbedürftig, doch die Arbeiten kommen nicht voran. Verärgert über die Untätigkeit reichten sie eine offizielle Anfrage an die Stadtverwaltung ein und verlangten einen festen Fahrplan für die Umsetzung.
Die Stadt reagierte mit neuen Plänen für das Zentrum. Statt das bestehende Gebäude zu sanieren, prüfen die Verantwortlichen nun eine Alternative: Eine Machbarkeitsstudie soll klären, ob das benachbarte, ehemalige Fliesenlager als neuer Standort für das B58 infrage kommt. Das seit Langem leerstehende Gebäude könnte dem Projekt einen Neuanfang ermöglichen.
Die jungen Aktivistinnen und Aktivisten fordern jedoch mehr als nur Studien. Sie verlangen eine verbindliche Zusage für den Bauzeitplan sowie ausreichende Mittel im nächsten Zweijahreshaushalt. Ohne konkrete Zusagen befürchten sie weitere Verzögerungen, die die Zukunft des Zentrums gefährden könnten.
Die Machbarkeitsstudie wird zeigen, ob das angrenzende Lager als Ersatz für das B58 geeignet ist. Bei einer Genehmigung könnte der Umzug moderne Räumlichkeiten für die Jugendlichen bieten. Ob das Projekt die nötige finanzielle Unterstützung erhält, wird sich im nächsten Haushalt der Stadt entscheiden.






