Braunschweig plant Umzug des Bürgeramts in die Innenstadt – doch es gibt Hürden
Philipp FischerBraunschweig plant Umzug des Bürgeramts in die Innenstadt – doch es gibt Hürden
Braunschweig prüft einen neuen Standort für sein Bürgeramt. Die aktuelle Dienststelle in der Friedrich-Seele-Straße ist zwar barrierefrei und gut ausgeschildert, doch die Stadt möchte die Behördenangebote näher an das Zentrum verlegen. Ein Vorschlag sieht vor, die leerstehende Filiale der Norddeutschen Landesbank in der Dankwardstraße für diesen Zweck zu nutzen.
Das Bürgeramt war 2018 an den Stadtrand verlegt worden. Seither sucht die Verwaltung nach Möglichkeiten, die Erreichbarkeit zu verbessern. Der neue Plan sieht vor, das Gebäude in der Dankwardstraße umzufunktionieren, das sich nach Einschätzung der Stadt für Verwaltungsaufgaben eignet.
Bevor eine Entscheidung fallen kann, sind jedoch noch mehrere Hürden zu überwinden. Dazu zählen Denkmalschutzauflagen, Barrierefreiheitsanforderungen sowie die Betriebskosten. Eine genaue Kostenschätzung liegt bisher nicht vor, da die Rahmenbedingungen noch unklar sind.
Bis auf Weiteres bleibt das bestehende Bürgeramt in der Friedrich-Seele-Straße für die Einwohner nutzbar. Zusätzliche Dienstleistungen werden zudem in der Bohlweg 33 für allgemeine Verwaltungsangelegenheiten angeboten. Die Stadt baut ihr digitales Angebot aus, um den Bedarf an persönlichen Vorsprachen zu verringern.
Langfristig soll sämtliche Dienstleistungen im sanierten Rathaus gebündelt werden. Bis dahin könnte der geplante Umzug in die Dankwardstraße das Bürgeramt wieder an einen zentralen Standort bringen. Zuvor müssen jedoch noch die offenen praktischen und finanziellen Fragen geklärt werden.






