Bundespolizei stoppt mutmaßlichen Schleuser mit fünf Migranten auf der A4
Sebastian FischerBundespolizei stoppt mutmaßlichen Schleuser mit fünf Migranten auf der A4
Bundespolizisten haben auf der Autobahn A4 bei Uhyst einen mutmaßlichen Schleuser festgenommen. Der 37-jährige Mongole fuhr einen in Tschechien zugelassenen BMW, der mit undokumentierten Passagieren voll besetzt war. Der Vorfall ereignete sich in den frühen Morgenstunden des 24. März 2026.
Die Beamten stoppten den BMW der 3er-Reihe gegen 4:40 Uhr zwischen Görlitz und Dresden. Im Inneren entdeckten sie fünf migrierte Mongolen, darunter ein einjähriges Kind, das ungesichert auf dem Schoß seiner Mutter saß. Das Alter der Gruppe reichte von einem bis zu 36 Jahren.
Der Fahrer, der über einen legalen Aufenthaltstitel in der Tschechischen Republik verfügt, besaß eine gültige Aufenthaltserlaubnis. Vier der Insassen verfügten jedoch nicht über die erforderlichen Papiere für einen Aufenthalt in Deutschland. Die Behörden bestätigten, dass die Migranten nach Ablauf ihrer vorläufigen Genehmigungen illegal ins Land eingereist waren.
Der Mann wurde wegen Beihilfe zur illegalen Einreise angeklagt. Trotz der Vorwürfe wurden gegen ihn keine weiteren Zwangsmaßnahmen wie Untersuchungshaft verhängt.
Die Festnahme unterstreicht die laufenden Bemühungen, die illegale Migration entlang wichtiger Verkehrsrouten einzudämmen. Dem Fahrer drohen nun rechtliche Konsequenzen für seine Rolle bei der Schleusung der Gruppe. Die Ermittlungen der Bundesbehörden dauern an.






