Cancom blickt auf 2025: Rückgang im Heimatmarkt, Wachstum international
Tobias NeumannCancom blickt auf 2025: Rückgang im Heimatmarkt, Wachstum international
Cancom veröffentlicht gemischte Jahresergebnisse für 2025
Cancom hat seine Finanzzahlen für das Jahr 2025 vorgelegt, die eine uneinheitliche Entwicklung in den verschiedenen Geschäftsbereichen zeigen. Zwar ging der Gesamtumsatz leicht zurück, doch das Unternehmen verzeichnete höhere Bruttogewinne und ein starkes internationales Wachstum. Die Unternehmensführung bleibt optimistisch hinsichtlich der künftigen Nachfrage nach Digitalisierungsdienstleistungen.
Der IT-Dienstleister erzielte einen Konzernumsatz von 1,71 Milliarden Euro – ein Rückgang gegenüber den 1,74 Milliarden Euro im Vorjahr. Dieser Rückgang war vor allem auf einen Rückgang um 3,7 % im deutschen Heimatmarkt zurückzuführen, wo der Umsatz auf 1,09 Milliarden Euro sank. Die internationalen Aktivitäten entwickelten sich hingegen positiv: Hier stieg der Umsatz um 3,2 % auf 622,1 Millionen Euro.
Trotz des Umsatzrückgangs verbesserte sich der Bruttogewinn und stieg von 694 Millionen Euro im Jahr 2024 auf 697 Millionen Euro. Zudem erzielte das Unternehmen im vierten Quartal 2025 ein EBITDA von 38,9 Millionen Euro für das operative Geschäft. CEO Rüdiger Rath betonte, dass strukturelle Treiber der digitalen Transformation weiterhin die Nachfrage stützen.
Für das Jahr 2026 prognostiziert Cancom einen Umsatz zwischen 1,75 und 1,85 Milliarden Euro. Das Unternehmen rechnet damit, dass Kernprojekte im Bereich Digitalisierung stabil bleiben und sich damit im Einklang mit den Wachstumsprognosen von Wettbewerbern wie Bechtle und Computacenter bewegen.
Die Ergebnisse für 2025 spiegeln ein herausforderndes Jahr im Heimatmarkt wider, während die internationale Performance überzeugte. Mit steigenden Bruttogewinnen und einer positiven Prognose für 2026 positioniert sich Cancom für weitere Expansion. Branchenanalysen deuten auf eine anhaltend starke Nachfrage nach Digitalisierungslösungen im kommenden Jahr hin.






