CDA-Chef Radtke lehnt autofreie Sonntage ab und fordert Entlastungen für Pendler
Philipp FischerCDA-Chef Radtke lehnt autofreie Sonntage ab und fordert Entlastungen für Pendler
Dennis Radtke, Vorsitzender der Christlich-Demokratischen Arbeitnehmerschaft (CDA), hat Vorschläge für autofreie Sonntage als Maßnahme zur Kraftstoffeinsparung scharf kritisiert. Stattdessen setzt er sich für konkrete Entlastungen für Autofahrer ein, darunter höhere Kilometerpauschalen und strengere Wettbewerbsregeln.
Radtke lehnte autofreie Sonntage als unzureichend ab und argumentierte, dass solche Einschränkungen Pendler belasten würden, ohne das eigentliche Problem zu lösen. Er forderte die Regierung auf, endlich handfeste Lösungen vorzulegen, anstatt lediglich zum Verzicht aufzufordern.
Zu seinen Forderungen gehört eine Erhöhung der Kilometergelds für Dienstfahrten mit Privatfahrzeugen auf 38 Cent pro Kilometer. Zudem schlug er die Einführung eines steuerfreien Mobilitätszuschusses vor, um Beschäftigte mit gestiegenen Fahrtkosten zu entlasten.
Um die steigenden Spritpreise in den Griff zu bekommen, plädierte Radtke für eine verschärfte Durchsetzung des Wettbewerbsrechts. Zwar räumte er ein, dass geopolitische Spannungen die Preise hochhalten würden, doch betonte er die Notwendigkeit gezielter Hilfen, um Autofahrern die Belastung zu erleichtern.
Die CDA konzentriert sich mit ihren Forderungen auf finanzielle Unterstützung und eine strengere Marktaufsicht. Radtkes Plan zielt darauf ab, die Spritkosten für Arbeitnehmer abzufedern und für fairere Preise zu sorgen. Eine Reaktion der Regierung auf die Vorschläge steht noch aus.






