15 May 2026, 12:37

CDU schlägt AfD-Kandidaten in Uckermark – Landrätin Dörk bleibt an der Macht

Zwei Personen stehen vor einer Menge, eine hält einen Stock, auf einem Papier mit Text und Zahlen, die einen deutschen Sieg anzeigen.

CDU schlägt AfD-Kandidaten in Uckermark – Landrätin Dörk bleibt an der Macht

Die CDU hat in einer entscheidenden Kommunalwahl in Ostdeutschland einen Herausforderer der AfD abgeschlagen. Karina Dörk setzte sich im Landkreis Uckermark klar gegen ihren AfD-Konkurrenten durch und behielt damit ihren Posten als Landrätin. Das Ergebnis kommt zu einem Zeitpunkt, da die rechtspopulistische Partei vor den anstehenden Landtagswahlen gemischte Erfolge verzeichnet.

Trotz starker Umfragewerte in einigen Regionen fällt es der AfD schwer, diese Unterstützung in Wahlerfolge auf kommunaler Ebene umzumünzen.

Im Rennen um den Posten des Landrats im Landkreis Uckermark besiegte Karina Dörk den AfD-Kandidaten Felix Teichner. In ihrem Wahlkampf mied sie polarisierende Themen und wies Debatten über eine politische „Brandmauer“ gegen die AfD als irrelevant zurück. Stattdessen setzte sie auf Kompetenz und Regierungsfähigkeit – eine Strategie, die bei den Wählern ankam.

Teichner, Abgeordneter im Brandenburger Landtag, inszenierte sich im Wahlkampf als bürgernah. Bekannt dafür, am Klavier Lieder des linkseingestellten Volksmusikers Hannes Wader zu spielen, versuchte er, das Image der AfD aufzuweichen. Dennoch bleibt die breitere Anziehungskraft der Partei in der Region begrenzt.

In diesem Jahr musste die AfD in Ostdeutschland bereits Rückschläge hinnehmen: Von 26 Bürgermeister- und Landratswahlen, an denen sie teilnahm, gewann sie lediglich zwei. Dies steht im Kontrast zu ihren starken Umfragewerten in Sachsen-Anhalt (41 %) und Mecklenburg-Vorpommern (36 %) vor den anstehenden Landtagswahlen.

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Bundesweit haben CDU und CSU zwar Wähler verloren, doch nur wenige sind zur AfD gewechselt. Ein größerer Teil plant stattdessen, nicht zur Wahl zu gehen oder linke Parteien zu unterstützen. Politikanalysten, darunter auch die des Bundestalk-Podcasts, diskutieren weiterhin, wie die etablierten Parteien auf den Aufstieg der AfD reagieren sollten.

Das Ergebnis in der Uckermark unterstreicht die uneinheitliche Performance der AfD in Ostdeutschland. Zwar bleibt die Partei in Landesumfragen stark, doch ihre Bilanz bei Kommunalwahlen zeigt schwächere Zustimmung. Der Sieg der CDU deutet darauf hin, dass eine Fokussierung auf Regierungsfähigkeit statt auf Konfrontation die Wähler weiterhin überzeugen kann.

Quelle