18 April 2026, 00:24

Dermapharm startet überraschendes Aktienrückkaufprogramm nach Wachstumsphase

Blauer Hintergrund mit weißer Schrift und Logo, das besagt: "19 Millionen Amerikaner sparen geschätzt 400 Dollar pro Jahr an Arzneikosten."

Dermapharm startet überraschendes Aktienrückkaufprogramm nach Wachstumsphase

Dermapharm startet Aktienrückkaufprogramm nach Jahren stetigen Wachstums

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Der deutsche Pharmakonzern Dermapharm hat ein Aktienrückkaufprogramm gestartet – nach Jahren kontinuierlicher Expansion. Das Unternehmen bot 42 Euro pro Aktie, was einem Aufschlag von 10 Prozent auf den damaligen Börsenkurs entspricht. Der Schritt folgt auf eine Phase großer Übernahmen und eine seit drei Jahren stagnierende Aktie.

Dermapharm wurde von Wilhelm Beier gegründet und ging 2018 an die Börse, wobei er fast 80 Prozent der Anteile behielt. Während der Pandemie kletterte der Aktienkurs zeitweise auf 90 Euro, befeuert durch die Rolle des Unternehmens bei der Abfüllung des COVID-19-Impfstoffs von BioNTech. Seither bewegt sich der Kurs jedoch seitwärts.

In den vergangenen Jahren wuchs Dermapharm durch strategische Zukäufe, darunter Strathmann (2018), Allergopharma (2020), Arkopharma und C3 (2022) sowie zuletzt Mucos (2025). Zum Konzern gehören zudem Anton Hübner, Euromed und eine Beteiligung an Wellster Healthtech. Die Reimport-Tochter Axicorp steckt jedoch in jüngsten Schwierigkeiten.

Ziel des Rückkaufprogramms war es, bis zu 4,3 Millionen Aktien – knapp 8 Prozent des Grundkapitals – zurückzuerwerben. Die Aktionäre boten rund 4,8 Millionen Aktien an, sodass die Zuteilung anteilsmäßig erfolgt. Die Maßnahme sollte die Aktie nach langer Seitwärtsbewegung stabilisieren.

Der Rückkauf erfolgt zu einem Zeitpunkt, an dem Dermapharm seine finanzielle Position nach einer Reihe von Übernahmen stärken will. Mit dem stabilisierten Aktienkurs verfügt das Unternehmen nun über eine besser kontrollierte Eigenkapitalstruktur. Das Programm spiegelt zudem die Bemühungen wider, den Aktionären nach Jahren des Wachstums Wert zurückzugeben.

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