17 June 2026, 17:58

Dietenbach in Freiburg: 83 Ideen für das nachhaltige Quartier der Zukunft

Freiburg: Erste Bewerbungsrunde für Grundstücke im neuen Stadtteil Dietenbach abgeschlossen

Dietenbach in Freiburg: 83 Ideen für das nachhaltige Quartier der Zukunft

Die erste Bewerbungsrunde für Grundstücke im Freiburger Stadtteil Dietenbach ist nun abgeschlossen. Insgesamt gingen 83 Vorschläge von 38 Bewerbern für die ersten 23 Zuteilungspakete ein, die 65 Grundstücke umfassen. Die Stadt strebt an, in diesem neuen Entwicklungsgebiet ein vielfältiges und nachhaltiges Quartier zu schaffen.

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Unter den Bewerbern befanden sich private Bauherren, Baugruppen, Wohnungsgenossenschaften, Projektentwickler und Planungsbüros. Die eingereichten Konzepte reichen von kleinen Doppelhaushälften mit zwei Wohneinheiten bis hin zu größeren Wohngebäuden mit bis zu 50 Wohnungen. Einige Grundstücke sind für ehemalige Grundbesitzer reserviert, während die städtische Wohnungsbaugesellschaft Stadtbau in der ersten Phase rund 130 Wohnungen errichten will.

Aktuell werden die Anträge geprüft. Bis Mitte September arbeiten die Verantwortlichen mit den Bewerbern daran, die Konzepte zu verfeinern. Die Bewertungen finden im Herbst statt, und der Gemeinderat soll die endgültige Vergabe bis Ende des Jahres beschließen.

In der ersten Phase sollen etwa 800 Wohneinheiten entstehen. Oberbürgermeister Martin Haag betont das Ziel, eine ausgewogene Mischung aus bezahlbarem Wohnraum, sozialer Vielfalt und hohen ökologischen Standards zu erreichen. Die Zuteilung erfolgt nicht nach dem Höchstgebot, sondern priorisiert die Qualität der Konzepte – insbesondere unter sozialen, ökologischen und städtebaulichen Gesichtspunkten.

Das Prüfverfahren läuft bis Mitte September, die endgültigen Entscheidungen werden bis Dezember erwartet. Das Projekt markiert einen wichtigen Schritt in Freiburgs Bemühungen, den Wohnungsbau auszuweiten, ohne dabei Nachhaltigkeit und Bezahlbarkeit aus den Augen zu verlieren. Aus dieser ersten Phase sollen rund 800 neue Wohnungen hervorgehen.

Quelle