Drohnen-Störungen legen deutsche Flughäfen lahm – Millionenverluste und Sicherheitsrisiken
Philipp FischerDrohnen-Störungen legen deutsche Flughäfen lahm – Millionenverluste und Sicherheitsrisiken
Deutsche Flughäfen von wiederholten Drohnen-Störungen betroffen
Im Jahr 2025 kam es an deutschen Flughäfen aufgrund nicht genehmigter Drohnenflüge zu wiederholten Behinderungen des Betriebs. Insgesamt wurden 116 Vorfälle an 25 Verkehrsflughäfen registriert, die zu Verspätungen und erheblichen finanziellen Verlusten führten. Besonders betroffen waren große Drehkreuze wie München und Frankfurt.
Die wirtschaftlichen Folgen dieser drohnenbedingten Unterbrechungen sind beträchtlich. Die direkten Verluste beliefen sich auf mindestens 60 Millionen Euro, während die gesamten volkswirtschaftlichen Auswirkungen durch Netzwerkeffekte auf rund 160 Millionen Euro geschätzt werden. Über die finanziellen Kosten hinaus warnten die Vorfälle vor ernsthaften Risiken für die Flugsicherheit.
Die Erkennung und Abwehr illegaler Drohnen bleibt eine komplexe Herausforderung. Die Vielfalt der Drohnenmodelle und die unterschiedlichen Umgebungen an Flughäfen erschweren präventive Maßnahmen. Als Reaktion darauf entwickelt das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) fortschrittliche Systeme, um nicht autorisierte Drohnen effizienter zu identifizieren und unschädlich zu machen.
Die wiederholten Störungen unterstreichen die wachsende Bedrohung, die Drohnen für den Flughafenbetrieb darstellen. Angesichts steigender wirtschaftlicher Verluste und anhaltender Sicherheitsrisiken steht die Politik unter Druck, die Erkennungs- und Abwehrmechanismen zu verbessern. Die laufenden Arbeiten des DLR zielen darauf ab, künftige Vorfälle zu reduzieren und den Luftverkehr zu schützen.






