Durchbruch beim Elbtunnel: SuedLink-Stromtrasse kommt schneller voran als geplant
Sebastian FischerDurchbruch beim Elbtunnel: SuedLink-Stromtrasse kommt schneller voran als geplant
Elbtunnel-Durchbruch: Meilenstein für SuedLink-Stromtrasse erreicht – Fertigstellung vorzeitig
Der Elbquerungstunnel hat einen bedeutenden Meilenstein erreicht: Der Durchbruch erfolgte früher als geplant. Die 5,2 Kilometer lange Röhre wird Wewelsfleth in Schleswig-Holstein mit Wischhafen in Niedersachsen unter dem Flussbett der Elbe verbinden. Sie bildet ein zentrales Element der deutschen SuedLink-Stromtrasse und ermöglicht die Verlegung von Hochspannungs-Gleichstromkabeln unter dem Fluss.
Die Baucrews setzten maschinellen Tunnelvortrieb ein, um den Stollen mehrere Dutzend Meter unter dem Elbgrund auszuheben. Dabei stießen sie auf schwierige Bedingungen, darunter wasserführende Bodenschichten, die den Fortschritt zeitweise bremsten.
In den letzten 400 Metern ermöglichte stabileres Gelände eine schnellere Auffahrung. Die beste Wochenleistung lag bei 158,7 Metern, der Spitzenwert pro Tag bei 32,6 Metern. Diese Fortschritte trugen dazu bei, den Tunnel früher als erwartet fertigzustellen.
Der Generalunternehmer Porr bezeichnete das Projekt als eine Schlüsselinfrastruktur für die deutsche Energiewende. Mit dem erfolgreichen Durchbruch beginnen nun die Innenausbauarbeiten und die technische Ausstattung.
Der Tunnel wird Hochspannungskabel aufnehmen, um erneuerbare Energien durchs Land zu transportieren. Nach dem Durchbruch liegt der Fokus auf der Fertigstellung des Innenausbaus und der Installation der notwendigen Systeme. Das Vorhaben bleibt im Plan, um den Ausbau des deutschen Stromnetzes zu unterstützen.
