EIB und EIF starten 80-Milliarden-Offensive für europäische Wachstumsfirmen
Philipp FischerEIB und EIF starten 80-Milliarden-Offensive für europäische Wachstumsfirmen
Neue Investitionsoffensive soll europäische Wachstumsunternehmen mit bis zu 80 Milliarden Euro langfristig fördern
Die Europäische Investitionsbank (EIB) und der Europäische Investitionsfonds (EIF) haben bereits 1,25 Milliarden Euro zugesagt, um die Initiative anzuschieben. Im Mittelpunkt des Plans steht die Ausweitung der Unterstützung über Start-ups hinaus – künftig sollen auch mittelgroße Unternehmen in der gesamten EU profitieren.
Die Initiative erweitert ihren Investitionsansatz, um mittelgroße Fondsstrukturen einzubeziehen und so eine breitere geografische Abdeckung zu gewährleisten. Parallel dazu werden Anstrengungen unternommen, mehr institutionelle Investoren wie Versicherungen, Banken und Pensionskassen zu gewinnen. Ziel ist es, ein größeres und vielfältigeres Netz an Förderern für europäische Unternehmen aufzubauen.
Der Scaleup Europe-Fonds, der voraussichtlich ein Volumen von rund fünf Milliarden Euro erreichen wird, wird direkt in Technologieunternehmen investieren. Er arbeitet dabei nicht in Konkurrenz, sondern in Ergänzung zum EIF-Fonds, der ihm Rückendeckung gibt. Diese Zusammenarbeit soll die bestehenden europäischen Förderinstrumente stärken – insbesondere den von der Europäischen Kommission geplanten Scaleup Europe-Fonds.
Durch die Bündelung der Ressourcen soll die Finanzierungslücke für wachsende Unternehmen geschlossen werden. Der Fokus auf mittelgroße Betriebe und die erweiterte regionale Ausrichtung heben die Initiative von früheren Programmen ab.
Die gemeinsamen Anstrengungen von EIB, EIF und institutionellen Investoren könnten europäische Unternehmen deutlich voranbringen. Die angestrebten 80 Milliarden Euro würden langfristiges Kapital bereitstellen, während die direkten Technologieinvestitionen des Scaleup Europe-Fonds zusätzliche Unterstützung bieten. Die Strategie stellt sicher, dass es keine Überschneidungen zwischen den Fonds gibt – so wird die Effizienz bei der Mittelvergabe maximiert.






