Eine Woche voller Pannen: Von Milliardenfehlern bis zu verlorenen Schlüssel-Taschen
Sebastian FischerEine Woche voller Pannen: Von Milliardenfehlern bis zu verlorenen Schlüssel-Taschen
Eine Reihe von Pannen überschatte diese Woche verschiedene Bereiche. Im Finanzsektor unterlief einem großen Investmentfonds eine Milliarden-Fehlbewertung von SpaceX. Unterdessen verbrachten zwei Journalisten nach einer Veranstaltung in London eine ungewollte Nacht ohne ihre Habseligkeiten. Politische und Reise-Pannen sorgten ebenfalls für Schlagzeilen und rundeten die Serie von Missgeschicken ab.
Die Probleme begannen, als der schottische Investmentfonds Scottish Mortgage den Wert von SpaceX fälschlicherweise mit 1,25 Billionen US-Dollar angab. Später stellte sich heraus, dass es sich um einen Tippfehler handelte – der korrekte Wert wurde jedoch zunächst nicht bekannt gegeben.
Im Londoner Guildhall halfen die City AM-Mitarbeiter Adam Bloodworth und Anna Moloney nach einer Veranstaltung noch beim Abbau. Als sie fertig waren, stellten sie fest, dass ihre Taschen – mit den Wohnungsschlüsseln darin – aus der Garderobe verschwunden waren. Eine Stunde lang durchsuchte das Personal die Hinterzimmer, doch vergeblich.
Ohne ihre Sachen verbrachten die beiden die Nacht auf dem Boden des Gästezimmers des Digitalchefs. Am nächsten Morgen musste Moloney in zehn Zentimeter hohen Absätzen zur Arbeit fahren, da sie weder an ihre gewohnten Schuhe noch an andere Utensilien kam. Ihre Taschen wurden erst am folgenden Tag zurückgegeben.
Unterdessen unterlief dem konservativen Schattenminister für Wirtschaft, Andrew Griffith, ein kleiner, aber auffälliger Fehler: In einem offiziellen Zitat unterzeichnete er versehentlich als „Shadow Business Sexretary“ – ein Schreibfehler, der schnell bemerkt und korrigiert wurde.
Eine eher amüsante Episode ereignete sich, als Andy Burnham, oft als „König des Nordens“ bezeichnet, mit dem Zug in London eintraf. Er reiste in der ersten Klasse, was ihm neugierige Blicke seiner Mitreisenden einbrachte.
Die Vorfälle zeigen eine Woche voller vermeidbarer Fehler und Unannehmlichkeiten. Die Fehlbewertung von Scottish Mortgage erfordert noch Aufklärung, während das Missgeschick von Bloodworth und Moloney mit der Rückgabe ihrer Taschen ein glückliches Ende fand. Griffiths Tippfehler und Burnhams Reiseentscheidung – wenn auch harmlos – trugen zu den Kuriositäten der Woche bei.






