Eisige Spree-Drift: Mutige Schwimmer starten skurrile Ostertradition
Philipp FischerEisige Spree-Drift: Mutige Schwimmer starten skurrile Ostertradition
Eine kühle, aber lebendige Tradition kehrt an diesem Wochenende an die Spree zurück
Am Karsamstag (4. April) wagen mutige Schwimmer erneut die Stromabfahrt von Neu Zittau bis zum Standbad in Erkner. Die jährliche Veranstaltung, organisiert von einem örtlichen Schwimmverein, verspricht Musik, skurrile Schwimmhilfen und zahlreiche Zuschauer am Ufer.
Der nassfröhliche Umzug startet in Neu Zittau, wo sich die Teilnehmer in die eiskalten Fluten der Spree stürzen. Aktuelle Messungen zeigen Wassertemperaturen im einstelligen Bereich – eine Herausforderung selbst für abgehärtete Schwimmer. Doch die Kälte schreckt die Begeisterung für diese ausgefallene Tradition nicht ab.
Die Strecke führt durch malerische Abschnitte, bevor sie am Strandbad Erkner endet. Unterwegs dürfen Zuschauer sich auf bunte Kostüme, aufblasbare Requisiten und Live-Musik freuen. Die lokalen Organisatoren fördern kreative Schwimmhilfen, die für eine spielerische Atmosphäre sorgen.
Der Schwimm- und Tauchsportverein Erkner richtet das Spektakel bereits seit Jahren aus. Zwar ist die genaue Teilnehmerzahl unklar, doch zieht das Ereignis regelmäßig neugierige Schaulustige an die Ufer. Sicherheitsvorkehrungen sind getroffen, doch der Fokus liegt klar auf dem Spaßfaktor.
Am Standbad Erkner endet die Veranstaltung, wo sich die Schwimmer nach ihrer eisigen Drift aufwärmen können. Zuschauer säumen die Strecke und genießen die Mischung aus Musik und skurrilen Schwimmobjekten. Für viele markiert die Tradition einen heiteren Auftakt ins Osterwochenende.






