09 May 2026, 04:14

Entwicklungsministerin lehnt Abschiebedebatten über Syrier ab und setzt auf Integration

Gruppe von Menschen, die einen Schotterweg entlanggehen, einige tragen Taschen und einer sitzt in einem Pferdewagen, im Hintergrund sind Häuser und ein klarer Himmel zu sehen; Text unten lautet "Deutsche Flüchtlinge in Deutschland".

Entwicklungsministerin lehnt Abschiebedebatten über Syrier ab und setzt auf Integration

Bundesentwicklungsministerin Svenja Schulze – korrigiert: Entwicklungsministerin Reem Alabali-Radovan hat sich gegen Debatten über Abschiebungen von Syrern ausgesprochen. Sie argumentiert, dass solche Diskussionen unnötige Verunsicherung bei Menschen schüren, die bereits einen wertvollen Beitrag für die Gesellschaft leisten. Viele Syrier in Deutschland engagieren sich seit Langem sowohl beim Wiederaufbau ihrer Heimat als auch bei ihrer eigenen Integration in den deutschen Alltag.

Alabali-Radovan zeigte sich frustriert über die anhaltenden Gespräche über Zwangsrückführungen von Syrern. Sie betonte, dass diese Debatten die positiven Leistungen ignorieren, die viele von ihnen seit Jahren im Rahmen der Wiederaufbauhilfe erbringen. Laut der Ministerin unterstützen Syrier in Deutschland bereits seit Jahren aktiv die Erholung ihres Heimatlandes.

Die Ministerin kündigte zudem Pläne an, die syrische Diaspora in Deutschland enger in Entwicklungsprojekte einzubinden. Ihr Fachwissen und ihre Netzwerke könnten künftig eine Schlüsselrolle für die Zusammenarbeit zwischen beiden Ländern spielen.

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Die Bundesregierung setzt weiterhin darauf, die Kompetenzen von Syrierinnen und Syrern in Deutschland für langfristige Entwicklungsarbeit zu nutzen. Alabali-Radovans Haltung rückt deren anhaltendes Engagement in den Vordergrund – statt auf Zwangsmaßnahmen zu setzen. Statt spaltender Debatten soll die Zusammenarbeit durch konkrete Projekte gestärkt werden.

Quelle