EPG Baskets Koblenz feiern Comeback: Vom Abstiegskandidaten zum ProA-Hoffnungsträger
Sebastian FischerEPG Baskets Koblenz feiern Comeback: Vom Abstiegskandidaten zum ProA-Hoffnungsträger
EPG Baskets Koblenz formieren Team nach zwei schwierigen Jahren neu – Aufschwung in der ProA
Nach zwei enttäuschenden Spielzeiten am Tabellenende der 2. Basketball Bundesliga ProA haben die EPG Baskets Koblenz ihr Team grundlegend umgestaltet. Aktuell belegt der Verein Platz 10 – eine Verbesserung um sechs Ränge im Vergleich zum Vorjahreszeitpunkt. Sowohl Fans als auch Spieler loben die Veränderungen unter der neuen Führung.
Den Wandel leitete ein weiterer Abstiegskampf ein, der den Klub dazu zwang, einen Neuanfang zu wagen. Mit Stephan Dohrn, einem aufstrebenden Trainertal, verpflichtete Koblenz einen Coach, der zuvor mit den Dragons Rhöndorf die ProB-Meisterschaft 2024 gewonnen hatte. Trotz eines komplett neu zusammengestellten Kaders führte Dohrn die Mannschaft in die gesicherte Tabellenmitte – ein deutlicher Fortschritt gegenüber den früheren Krisenjahren.
Die knappe Niederlage gegen Paderborn am 23. März 2023 erinnerte zwar an vergangene Schwächen, doch der Aufwärtstrend des Teams bleibt unübersehbar. Small Forward Jannis Sonnefeld hält die Playoff-Träume am Leben und betont: "Wir kämpfen weiter um Platz acht." Die Anhänger zeigen sich begeistert vom überarbeiteten Spielstil der Mannschaft, den sie als "fantastisch" und "einfach nur unterhaltsam" bezeichnen.
Doch Koblenz denkt nicht nur kurzfristig: Sportdirektor Thomas Klein hat das ehrgeizige Ziel ausgegeben, bis zur Saison 2028/29 unter die Top Vier vorzustoßen. Der Plan sieht vor, aus dem Team einen dauerhaften Titelanwärter zu formen und die Instabilität der vergangenen Jahre hinter sich zu lassen.
Der Aufstieg auf Platz 10 markiert eine klare Wende unter Dohrns Führung. Mit einem konkurrenzfähigeren Kader und einem Spielstil, der die Fans begeistert, blickt der Verein nun sowohl auf unmittelbare Erfolge als auch auf langfristige Ziele. Priorität hat es, die Platzierungen weiter zu verbessern – und vor allem die Abstiegssorgen der Vergangenheit endgültig abzustreifen.






