Extrem überladener Sattelzug auf der A1 gestoppt – 77 Tonnen statt 37 erlaubt
Lotta BrandtExtrem überladener Sattelzug auf der A1 gestoppt – 77 Tonnen statt 37 erlaubt
Bei einer Routinekontrolle auf der Autobahn A1 stoppte die Polizei einen extrem überladenen Sattelzug. Das Fahrzeug, das eine riesige Kabeltrommel mit Stahldraht transportierte, wog fast das Doppelte des gesetzlich erlaubten Limits. Nach der Feststellung des schweren Verstoßes leiteten die Behörden umgehend Maßnahmen ein.
Die Kontrolle fand am Rasthof Dammer Berge West statt, wo Beamte gezielt Schwerlast- und Großraumtransporte überprüften. Der Sattelzug, der von Dänemark in die Niederlande unterwegs war, wies ein Gesamtgewicht von 77,7 Tonnen auf – mehr als das Doppelte der zulässigen 37,7 Tonnen. Sowohl das Gesamtgewicht als auch die Achslasten lagen deutlich über den gesetzlichen Vorgaben.
Die Polizei stoppte das Fahrzeug und setzte gegen den Fahrer eine Sicherheitsleistung von 785 Euro fest. Ein Ersatz-Lkw musste organisiert werden, um die Ladung sicher umzuverteilen, bevor die Fahrt fortgesetzt werden konnte. Das verantwortliche Transportunternehmen muss nun mit einem Bußgeld in Höhe von 785 Euro rechnen, zudem droht der Verlust von Vermögenswerten in Höhe von über 4.300 Euro.
Lars Plogmann, Sprecher des Polizeidirektion Osnabrück, wies auf die erheblichen Gefahren hin, die von einer solchen Überladung ausgehen. Er bestätigte, dass künftig strengere Kontrollen durchgeführt werden, um ähnliche Verstöße zu verhindern.
Der Sattelzug durfte seine Fahrt erst nach korrekter Anpassung der Ladung fortsetzen. Der Fall dient Speditionen als Warnung vor den Konsequenzen bei Überschreitung der Gewichtsgrenzen. Die Behörden werden die Überwachung auf Schwerlastrouten weiter verschärfen.






