Fair-Trade-Cup in Osnabrück: Schülerfußball mit sozialer Botschaft
Philipp FischerFair-Trade-Cup in Osnabrück: Schülerfußball mit sozialer Botschaft
Osnabrück richtete kürzlich den jährlichen Fair-Trade-Cup aus, ein Fußballturnier, das sieben lokale Schulen zusammenbrachte. Bürgermeisterin Katharina Pötter eröffnete die Veranstaltung als Schirmherrin und betonte in ihrer Rede die Bedeutung des fairen Handels und globaler Gerechtigkeit. Das Turnier sollte das Bewusstsein für Arbeitsbedingungen in der Sportball-Industrie – insbesondere in Pakistan – schärfen.
Am Start waren Mannschaften der Ursulaschule, der IGS Eversburg, des Ratsgymnasiums, der Angelaschule, der Friedensschule, der Oberschule am Sonnenhügel sowie der KGS Schinkel. Neben den Spielen sorgte ein Rahmenprogramm mit Zielwandschießen, Hindernisparcours gegen die Zeit, Schussgeschwindigkeitsmessungen und Balljonglage für Abwechslung.
Am Ende setzte sich die Ursulaschule durch und nahm den Wanderpokal sowie eine Trophäe mit nach Hause. Jedes Mitglied des Siegerteams erhielt zudem eine Eintrittskarte für ein Heimspiel des VfL Osnabrück im Stadion an der Bremer Brücke. Die Stadt steuerte 49 Fairtrade-zertifizierte Fußballbälle bei, die mit dem Osnabrücker Logo versehen sind und in künftigen Turnieren zum Einsatz kommen sollen.
In ihrer Ansprache unterstrich Bürgermeisterin Pötter die Dringlichkeit fairer Löhne und besserer Arbeitsbedingungen in Pakistan, wo viele Sportbälle unter harten Bedingungen handgenäht werden. Fair-Trade-Initiativen sichern Mindestlöhne und zusätzliche Leistungen für die Arbeiter:innen und setzen sich so für die Lösung dieser langjährigen Probleme ein.
2026 wird die Ursulaschule erneut Gastgeberin des Fair-Trade-Cups sein und die Tradition des Turniers fortsetzen, das ethische Produktion im Sportbereich fördert. Die Veranstaltung verband erfolgreich Sport mit sozialem Bewusstsein und gab den Schüler:innen die Möglichkeit, sich im Wettkampf zu messen und gleichzeitig über fairen Handel zu lernen. Mit den 49 neuen Fairtrade-Bällen wird auch in Zukunft die Unterstützung fairer Praktiken in der Branche gestärkt. Die Ausgabe 2026 steht unter der Organisation der Ursulaschule – mit dem Fokus auf Fairness, sowohl auf als auch neben dem Platz.






