Florianstag in Berlin: Einsatzkräfte zeigen Solidarität gegen Gewalt
Philipp FischerFlorianstag in Berlin: Einsatzkräfte zeigen Solidarität gegen Gewalt
Berliner Schornsteinfeger, Feuerwehrleute und Polizisten versammelten sich am Florianstag, um Einsatzkräfte zu unterstützen
Anlässlich des Florianstags kamen in Berlin Schornsteinfeger, Feuerwehrleute und Polizeibeamte zusammen, um ihre Solidarität mit Einsatzkräften zu zeigen. Die Veranstaltung in der Lehrbäckerei des Berliner Konditoren-Innungsverbands sollte auf die zunehmende Gewalt gegen diejenigen aufmerksam machen, die für die öffentliche Sicherheit sorgen. Auch der regierende Bürgermeister Kai Wegner nahm teil, um die Initiative zu unterstützen.
Das jährliche Treffen fand bereits zum vierten Mal statt und stand diesmal unter dem Motto „Keine Gewalt gegen Retter – Schornsteinfeger sagen Danke“. Seit dem Start der Kampagne wurden rund 10.000 Euro an Spenden gesammelt. Die Organisatoren betonten, wie wichtig es ist, die Risiken anzuerkennen, denen Einsatzkräfte täglich ausgesetzt sind – an 365 Tagen im Jahr.
Der Florianstag, der am 4. Mai begangen wird, ehrt den Schutzpatron der Feuerwehrleute und Schornsteinfeger. In diesem Jahr stand die Veranstaltung besonders im Zeichen der wachsenden Besorgnis über Angriffe auf Rettungskräfte – ein Problem, das sich in letzter Zeit verschärft hat. Die Schornsteinfeger-Innung unterstrich erneut, wie wichtig Dankbarkeit für die lebensrettende Arbeit dieser Berufsgruppen ist.
Vertreter der Feuerwehr, der Polizei und der Stadtverwaltung zeigten sich geschlossen in ihrer Solidarität. Ihre Anwesenheit signalisierte eine gemeinsame Front gegen Aggressionen gegenüber denen, die die Gemeinschaft schützen und dienen.
Die Initiative hat in vier Jahren fast 10.000 Euro eingeworben. Angriffe auf Einsatzkräfte bleiben ein drängendes Problem, weshalb die Behörden zu mehr Respekt in der Bevölkerung aufrufen. Die Veranstaltung machte deutlich: Gewalt gegen diejenigen, die für unsere Sicherheit sorgen, wird nicht toleriert.






