Friedlicher "Aschura-Marsch" in Berlin-Mitte trotz Hitze und Polizeieinsatz
Tobias NeumannFriedlicher "Aschura-Marsch" in Berlin-Mitte trotz Hitze und Polizeieinsatz
Am Vortag fand im Berliner Bezirk Mitte ein Demonstrationszug unter dem Namen „Aschura-Marsch“ statt. Die Veranstaltung erreichte mit rund 600 Teilnehmenden ihren Höhepunkt und folgte einer genehmigten Route durch das Stadtzentrum.
Der Marsch startete am Berliner Dom und führte über die Straße Unter den Linden, die Charlottenstraße, die Französische Straße und die Markgrafenstraße, bevor er am Gendarmenmarkt endete. Die Polizei griff ein, um eine inszenierte Darstellung zu unterbinden, bei der Kinder mit Bändern aneinandergebunden waren.
Wegen der hohen Temperaturen verließen die Kinder den Zug frühzeitig. Mehrere Teilnehmende benötigten medizinische Hilfe wegen hitzebedingter Kreislaufprobleme. Die Veranstalter reagierten, indem sie Zwischenreden absagten und Pausen in schattigen Bereichen ermöglichten.
Die Demonstration verlief durchgehend friedlich. Die Behörden meldeten keine strafbaren Inhalte in Parolen, Reden, Transparenten oder Fahnen. Während der Veranstaltung, die gegen 20:30 Uhr endete, wurden keine Straftaten registriert. Der Marsch ging ohne Zwischenfälle zu Ende. Trotz der Hitze sorgten Organisatoren und Polizei für die Sicherheit aller Beteiligten, die sich an die angepassten Ablaufpläne hielten.
