07 April 2026, 10:19

Fünf neue Bräuche zieren Deutschlands Liste des immateriellen Kulturerbes

Alter deutscher Volksfestplakat mit Burgen- und Häuserillustration, begleitet von Text.

Fünf neue Bräuche zieren Deutschlands Liste des immateriellen Kulturerbes

Deutschland hat fünf neue Traditionen in seine Liste des immateriellen Kulturerbes aufgenommen. Die Bekanntgabe erfolgte durch den Staatsminister für Kultur, Wolfram Weimer, und die Deutsche UNESCO-Kommission. Die Auszeichnungen unterstreichen die vielfältigen und lebendigen kulturellen Wurzeln des Landes.

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Die neuesten Ergänzungen umfassen ein breites Spektrum an Bräuchen. Die Schaustellerkultur auf Volksfesten, die die lange Tradition der wandernden Unterhalter feiert, wurde in die Liste aufgenommen. Auch die Fischerei in der Ostsee, ein zentraler Bestandteil der Küstenregionen, erhielt Anerkennung für ihre tief verwurzelten Gepflogenheiten.

Straßenfußball auf dem Bolzplatz – ein fester Bestandteil städtischer Nachbarschaften – wurde für seine soziale und sportliche Bedeutung gewürdigt. Gleichzeitig fanden die Laternenumzüge am Martinstag im Rheinland, bekannt für ihre festlichen Lichterprozessionen, als regional bedeutendes Brauchtum Beachtung. Den Abschluss bildet das handwerkliche Schneiderhandwerk für Herrenmode, das durch Präzision und Tradition besticht.

Vertreter der Behörden lobten die Auswahl, da sie eine "kreative, inklusive und innovative" Kulturlanschaft fördere. Die Auszeichnungen sollen dazu beitragen, diese Praktiken für kommende Generationen zu bewahren und zu stärken.

Die fünf Neuzugänge ergänzen das wachsende Verzeichnis des immateriellen Kulturerbes in Deutschland. Ihre Aufnahme betont den Wert von Alltags- wie Festtagstraditionen. Regierung und UNESCO werden diese Elemente auch künftig als Teil der nationalen Identität unterstützen.

Quelle