Gefahrgut-Alarm auf der A2: Lkw mit Natriumfluorid-Fass gestoppt
Sebastian FischerGefahrgut-Alarm auf der A2: Lkw mit Natriumfluorid-Fass gestoppt
Gefahrgut-Zwischenfall auf der A2 bei Bielefeld in den frühen Morgenstunden
In den frühen Morgenstunden hat sich auf der Autobahn A2 bei Bielefeld ein Gefahrgut-Vorfall ereignet. Einsatzkräfte rückten aus, nachdem ein Lkw mit Natriumfluorid an Bord mit defekten Beleuchtungen und einem ungesicherten Fass entdeckt worden war. Die Polizei stoppte das Fahrzeug später und richtete aus Vorsicht eine Sicherheitszone ein, da von dem chemischen Stoff eine potenzielle Gefahr ausging.
Gegen 3:40 Uhr hatten Autofahrer die Behörden auf einen Sattelzug aufmerksam gemacht, der zwischen Bielefeld und Herford in Richtung Hannover unterwegs war. Der Lkw verfügte über keine funktionierenden Rückleuchten und war nur mit Warnblinklicht unterwegs. Ein Streifenwagen der Autobahnpolizei Herford ortete das Fahrzeug an der Kreuzung Detmolder Straße/Steinbrinkstraße und brachte es zum Stehen.
Bei der Kontrolle stellten die Beamten fest, dass eines der Fässer mit Natriumfluorid während der Fahrt umgekippt war. Zudem fehlte die vorgeschriebene Gefahrgut-Kennzeichnung, und der allgemeine Zustand des Lkw wurde als nicht verkehrssicher eingestuft. Als Vorsichtsmaßnahme sperrten Feuerwehrkräfte einen Radius von 50 Metern um das Fahrzeug ab.
Spezialteams untersuchten das beschädigte Fass und begannen damit, den Inhalt in einen sicheren Auffangbehälter umzufüllen. Sowohl der 52-jährige belarussische Fahrer als auch ein Polizeibeamter durchliefen zur Sicherheit Dekontaminationsmaßnahmen. Dem Lkw wurde anschließend die Weiterfahrt untersagt.
Der Vorfall führte zu einer vorübergehenden Unterbrechung der Route und einer kontrollierten Reaktion auf die chemische Gefahr. Die Behörden sicherten die fachgerechte Handhabung des Natriumfluorids, bevor die Einschränkungen aufgehoben wurden. Dem Fahrer drohen nun weitere Überprüfungen hinsichtlich der Verkehrssicherheit und Zulassung des Fahrzeugs.






