Goslar erhöht Vergnügungssteuer – Schulessen profitiert ab 2026
Goslar erhöht Vergnügungssteuer noch in diesem Jahr
Die Stadt Goslar plant noch vor Jahresende eine Erhöhung der Vergnügungssteuer. Den Anstoß dazu gab ein gemeinsamer Vorschlag von SPD, Linken und dem Stadtrat Niklas Prause. Die zusätzlichen Einnahmen sollen die Finanzierung von Mittagessen an Grundschulen in der gesamten Stadt unterstützen.
Der Steuersatz für Spielautomaten steigt damit von 20 auf 22 Prozent. Die Anpassung tritt am 1. August 2026 in Kraft. Nach Schätzungen der Verwaltung wird die Erhöhung allein im Jahr 2026 zusätzliche Einnahmen in Höhe von 32.300 Euro bringen.
Ab 2027 rechnet die Stadt mit jährlichen Mehreinnahmen von etwa 96.900 Euro. Zusammen mit den bestehenden Erträgen wird der Gesamtbetrag aus der Vergnügungssteuer dann voraussichtlich rund 1,11 Millionen Euro pro Jahr betragen. Ein Teil dieser Mittel fließt direkt in die Finanzierung von Schulmahlzeiten für Grundschüler in Goslar – und zwar ab dem Tag, an dem die Steuererhöhung greift.
Hinter der Entscheidung steht eine gemeinsame Initiative lokaler politischer Kräfte. SPD, Linke und Stadtrat Niklas Prause hatten sich zusammengeschlossen, um den Vorschlag voranzutreiben.
Die Steuererhöhung schafft ab 2026 eine zuverlässige Finanzierungsquelle für Schulessen. Während die Grundschulen in Goslar von der Unterstützung für Mittagessen profitieren, steigen gleichzeitig die Gesamteinnahmen der Stadt aus der Vergnügungssteuer. Die Änderungen treten am 1. August 2026 in Kraft, die ersten Mittel werden kurz darauf verteilt.






