24 March 2026, 20:18

Göttinger Abfallwirtschaft revolutioniert Klimaschutz mit E-Müllwagen und Bio-Diesel

Ein gelber und roter Müllwagen auf einer Autobahn neben anderen Fahrzeugen, mit Gras und einem Geländer am Straßenrand.

Göttinger Abfallwirtschaft revolutioniert Klimaschutz mit E-Müllwagen und Bio-Diesel

Die Göttinger Entsorgungsbetriebe (GEB) senken die Emissionen ihrer Fahrzeugflotte durch den Umstieg auf sauberere Kraftstoffe und Elektrofahrzeuge. Allein dadurch konnte der jährliche CO₂-Ausstoß bereits um etwa 1.800 Tonnen reduziert werden – ein Schritt, den bisher keine andere deutsche Stadt in der Abfallwirtschaft zur Klimaneutralität unternommen hat.

Als Übergangslösung setzte die GEB zunächst auf HVO100, einen synthetischen Diesel aus hydriertem Pflanzenöl, der ohne größere Anpassungen an Fahrzeugen oder Infrastruktur genutzt werden kann. Mittlerweile fahren fast alle der über 120 Müllfahrzeuge des Unternehmens mit diesem Kraftstoff.

Zudem testete die GEB erfolgreich einen elektrischen Müllwagen, der sowohl im Sommer als auch im Winter überzeugte. Anwohner und Mitarbeiter schätzen vor allem den leisen Betrieb und die umweltfreundliche Leistung. Langfristig setzt das Unternehmen auf E-Mobilität, betont jedoch, dass der Strom dafür aus erneuerbaren Quellen stammen muss.

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Trotz des vorläufigen Einsatzes von synthetischem Diesel zeigt sich die GEB überzeugt von ihrer langfristigen Dekarbonisierungsstrategie. Die Maßnahmen haben bereits messbare Erfolge gebracht – von weniger Lärm bis hin zu deutlich geringeren CO₂-Emissionen. Als Vorreiter in der deutschen Abfallbranche will das Unternehmen den Ausbau erneuerbarer Energien und sauberer Technologien weiter vorantreiben.

Quelle