26 April 2026, 22:17

Guadalajara-Filmfestival endet mit chilenischem Kino und neuen Preisträgern

Plakat für ein Festival in San Miguel de Allende, Mexiko, mit Text und Bildern.

Guadalajara-Filmfestival endet mit chilenischem Kino und neuen Preisträgern

Das 41. Filmfestival von Guadalajara (FICG) endet mit prominenten Preisträgern und Ehrungen

Das 41. Filmfestival von Guadalajara (FICG) ist mit einer Reihe hochkarätiger Auszeichnungen und Würdigungen zu Ende gegangen. In diesem Jahr stand das Festival ganz im Zeichen Chiles, dessen Filmkunst als Ehrengastland im Mittelpunkt stand. Ein Höhepunkt war die Vorführung von Ein eigenes Kind (A Child of My Own) der chilenischen Regisseurin Maite Alberdi während der Abschlusszeremonie.

Ebenfalls neu eingeführt wurde Iberfest, eine Initiative, die elf iberoamerikanische Filmfestivals zusammenbringt, um die Zusammenarbeit in der Region zu stärken.

Chile dominierte das FICG, wobei seine Filme und Filmschaffenden besondere Anerkennung erhielten. Maite Alberdis Dokumentarfilm Ein eigenes Kind bildete den Abschluss des Festivals und setzte damit einen wichtigen Akzent für den chilenischen Film. Im iberoamerikanischen Wettbewerb dominierte Juan Pablo Sallatos Roter Hangar (Red Hangar), der in jeder Kategorie seiner Sektion siegte.

Beim 22. Koproduktionstreffen gingen die Hauptpreise an Der Flüsterer (The Whisperer) und Die andere Seite (The Other Side). In den Schauspielkategorien teilten sich Nicolás Zárate (Roter Hangar) und María Magdalena Sanizo (Die Tochter des Kondors) den Preis für die beste darstellerische Leistung. Ein weiterer großer Gewinner war die argentinisch-spanische Koproduktion Armer Daniel (Poor Daniel), die bei Guadalajara Construye fünf Auszeichnungen erhielt.

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Das Festival ehrte zudem Branchenpersönlichkeiten: Elena Vilardell wurde für ihr Engagement bei der Förderung der Zusammenarbeit im iberoamerikanischen Kino gewürdigt. Auf internationaler Ebene erhielt Darren Aronofsky eine Hommage für sein filmisches Schaffen. In der Sektion Premio Mezcal gewann Liebe Fátima (Querida Fátima) die Preise für bester Film, beste Regie und den Publikumspreis.

Neben den Auszeichnungen markierte das FICG den Start von Iberfest, einem gemeinsamen Projekt von elf iberoamerikanischen Festivals, das die Vernetzung fördern und die regionale Filmproduktion stärken soll. Die Initiative wurde während der Veranstaltung vorgestellt und leitet eine neue Ära der Zusammenarbeit in der Branche ein.

Das 41. Filmfestival von Guadalajara endete mit dem chilenischen Kino im Rampenlicht und einer Welle neuer Auszeichnungen für iberoamerikanische Filme. Roter Hangar und Liebe Fátima gingen als große Gewinner hervor, während Branchengrößen wie Elena Vilardell und Darren Aronofsky für ihr Wirken geehrt wurden. Mit der Lancierung von Iberfest ist nun der Weg für eine engere Zusammenarbeit zwischen den Festivals der Region geebnet.

Quelle