GWW modernisiert Kostheimer Wohnraum: 255 Tonnen CO₂ weniger pro Jahr
Sebastian FischerGWW modernisiert Kostheimer Wohnraum: 255 Tonnen CO₂ weniger pro Jahr
Die Wiesbadener Wohnbau (GWW) hat die dritte Phase ihres großen Sanierungsprojekts in der Hochheimer Straße im Stadtteil Kostheim abgeschlossen. Die Arbeiten umfassen die Häuser mit den Nummern 40 bis 44 und sind Teil einer umfassenden Initiative zur Modernisierung des Wohnraums bei gleichzeitiger Erfüllung der Klimaziele.
Das Projekt sieht die Aufwertung der Gebäude nach dem KfW-Effizienzhaus-85EE-Standard vor. Zwölf Wärmepumpen sorgen künftig für die Beheizung und reduzieren den jährlichen CO₂-Ausstoß um 255 Tonnen. Auf einer Fläche von über 6.000 Quadratmetern wurden Wohnungen modernisiert, zudem entstanden durch Dachausbauten sechs neue Wohnungen.
In den ersten vier Bauabschnitten werden insgesamt 100 Wohnungen saniert. Die Außenanlagen wurden neu gestaltet, ein Spielplatz wurde errichtet, und im Rahmen der vierten Phase ist ein Spielturm geplant. Die Gesamtinvestitionen belaufen sich auf über 20 Millionen Euro.
Thomas Keller, Geschäftsführer der GWW, betonte die Herausforderungen, Bestandswohnungen klimagerecht zu modernisieren und gleichzeitig zeitgemäße Wohnstandards zu gewährleisten. Dr. Patricia Becher, Sozialdezernentin der Stadt und Vorsitzende des GWW-Aufsichtsrats, hob die Bedeutung des Projekts für die Erreichung der Klimaneutralität hervor.
Die dritte Bauphase ist nun abgeschlossen. Die Maßnahmen tragen zur Emissionsreduzierung bei und verbessern die Lebensqualität der Bewohner. Weitere Bauabschnitte in der Hochheimer Straße werden die Arbeiten fortsetzen.






