Hammer Raumstylisten vor dem Aus: 41 weitere Filialen schließen im April
Tobias NeumannHammer Raumstylisten vor dem Aus: 41 weitere Filialen schließen im April
Hammer Raumstylisten GmbH steht vor weiteren Schließungen
Die finanzielle Schieflage der Hammer Raumstylisten GmbH verschärft sich weiter – mit der Folge zusätzlicher Filialschließungen. Seit Anfang 2026 gelang es dem Unternehmen nicht, einen Käufer zu finden, weshalb bereits fast die Hälfte der Standorte dichtmachen musste. Am 1. April 2026 sollen nun offizielle Insolvenzverfahren eingeleitet werden.
Im Februar 2026 spitzte sich die Lage zu, als das Unternehmen einen M&A-Prozess (Fusionen und Übernahmen) startete, um einen Investor für sein spezialisiertes Einzelhandelskonzept zu gewinnen. Trotz Verhandlungen mit zwei potenziellen Interessenten kam jedoch kein Deal zustande. Bis Mitte März wurden bereits 46 Filialen ohne Aussicht auf Übernahme geschlossen; ab dem 16. März begannen dort Räumungsverkäufe.
Ab dem 1. April folgen nun 41 weitere Standorte mit Liquidationsverkäufen, um dringend benötigte Mittel zu generieren. Diese Maßnahmen sollen die Zahlungsfähigkeit sichern, sobald die Insolvenzgeld-Leistungen – die Lohnansprüche für rund 1.100 Mitarbeiter abdecken – Ende März auslaufen.
Stand 31. März 2026 sind von ursprünglich 87 Hammer-Raumstylisten-Filialen bereits 46 endgültig geschlossen. Die verbleibenden Standorte kämpfen unter finanzieller Belastung weiter – eine langfristige Lösung ist nicht in Sicht.
Da es dem Unternehmen nicht gelang, einen Investor zu gewinnen, bleibt die Zukunft des Spezialhändlers ungewiss. Mit Beginn der Insolvenzverfahren am 1. April sind weitere Schließungen und Liquidationsmaßnahmen wahrscheinlich. Die Mitarbeiter sind bis Ende März auf Insolvenzgeld angewiesen – ihre langfristige Jobperspektive bleibt prekär.






