Helen Mirren über Hassangriff in Ostlondon und ihre klare Haltung zu Falschinformationen
Philipp FischerHelen Mirren über Hassangriff in Ostlondon und ihre klare Haltung zu Falschinformationen
Dame Helen Mirren spricht offen über beunruhigende Begegnung in Ostlondon und ihre Haltung zu Falschinformationen im Netz
Die gefeierte Schauspielerin Helen Mirren hat sich in einem offenen Gespräch über eine verstörende Begegnung in Ostlondon geäußert sowie ihre Position zu Online-Desinformation dargelegt. Zudem blickt sie auf ihre Karriere zurück, erinnert sich an frühere Erfahrungen in Israel und bekundet ihre Bewunderung für ihren Kollegen Tom Hardy.
Im November 2022 wurde Mirren in Ostlondon von einem Mann verbal angegriffen, der sie als „böse zionistische Schlampe“ beschimpfte. Später deutete sie an, es könnte sich um einen Fall von Verwechslung gehandelt haben, und beschrieb den Angreifer als möglicherweise „übermäßig leidenschaftlich oder geistig nicht ganz stabil". Die Schauspielerin pflegt enge Freundschaften mit jüdischen Menschen und arbeitete kurz nach dem Sechstagekrieg 1967 für einige Zeit in einem Kibbuz in Israel. Auch ihre ersten beiden Partner waren jüdischen Glaubens.
Auf dem Taormina Film Fest wurde Mirren mit einem Lebenswerk-Preis ausgezeichnet. Bei dieser Gelegenheit mahnte sie Journalisten, ihre Aussagen zu Israel vor der Veröffentlichung sorgfältig zu überprüfen.
Zudem lobte die Schauspielerin Tom Hardy als „außergewöhnlichen Schauspieler“ mit einer einzigartigen Herangehensweise an seine Rolle. Trotz Berichten über unprofessionelles Verhalten Hardys am Set von „MobLand“ sprach sie ihm ihre uneingeschränkte Unterstützung aus. Sie betonte, sie würde „sofort wieder“ mit ihm zusammenarbeiten. Mirren äußerte zudem die Hoffnung auf eine zweite Staffel von „MobLand“ und hob das „kraftvolle“ kreative Team der Serie hervor.
Mirrens Aussagen unterstreichen ihre Widerstandsfähigkeit angesichts öffentlicher Kritik und ihr Bekenntnis zu professioneller Integrität. Sie setzt sich weiterhin für präzise Berichterstattung ein und bewahrt ihre Begeisterung für zukünftige Projekte. Ihre Karriere bleibt geprägt von künstlerischen Erfolge und persönlicher Überzeugung.






