Helmstedt gestaltet den Strukturwandel nach dem Kohleausstieg aktiv mit
Lotta BrandtHelmstedt gestaltet den Strukturwandel nach dem Kohleausstieg aktiv mit
Der Niedersächsische Landeskabinett traf sich am Dienstag, um die Fortschritte im Landkreis Helmstedt zu bewerten. Im Mittelpunkt der Beratungen standen die laufenden Strukturwandelprozesse, da die Region schrittweise aus dem Braunkohleabbau aussteigt. Während der Sitzung wurden zentrale Projekte und künftige Pläne vorgestellt.
Deutschland hat bis zu 90 Millionen Euro an Fördermitteln für den Kohleausstieg in Helmstedt bis 2038 zugesagt. Die Gelder fließen in wirtschaftliche und soziale Vorhaben, während die Region den Kohleausstieg bis zum bundesweiten Stichtag vollzieht.
Das Kabinett erhielt Aktualisierungen zu bestehenden Initiativen, von denen viele bereits erste Erfolge zeigen. Gründungs- und Innovationsprogramme gewinnen an Fahrt, und ein neuer Industriepark in der Nähe von Königslutter am Elm nimmt Gestalt an. Der nachhaltig konzipierte Standort soll Arbeitsplätze schaffen und die lokale Wirtschaft stärken.
Ein weiteres großes Vorhaben ist ein soziales Zentrum und Nachbarschaftsversorgungsstandort im Helmstedter Stadtteil Offleben. Die Einrichtung wird als gemeinschaftlich nutzbarer Raum für die Anwohner dienen. Wirtschaftsminister Grant Hendrik Tonne lobte die proaktive Haltung der Region und betonte die stetigen Fortschritte bei der strukturellen Entwicklung.
Der Landkreis Helmstedt setzt seinen Wandel vom Braunkohleabbau mit Unterstützung des Bundes fort. Die genehmigten Maßnahmen zeigen bereits Wirkung – insbesondere bei der Förderung von Unternehmen und der Unterstützung der Gemeinschaft. Die Überprüfung durch das Kabinett bestätigt die anhaltenden Bemühungen, die wirtschaftlichen und sozialen Grundlagen der Region zu festigen.






