Videobeweis ohne Bildschirm: Hertha gewinnt in Münster - Hertha BSC siegt in letzter Minute mit 2:1 gegen Preußen Münster
Hertha BSC sichert sich mit dramatischem 2:1 gegen Preußen Münster den zweiten Sieg in Folge Mit einem spektakulären 2:1-Auswärtssieg bei Preußen Münster feierte Hertha BSC den zweiten Sieg in Serie. Die Partie bot späte Dramatik, darunter eine umstrittene VAR-Entscheidung und ein Treffer in der Nachspielzeit. Trainer Stefan Leitl hält nun einen sechsten Tabellenplatz für realistisch.
Hertha begann druckvoll: Fabian Reese verwandelte in der 45+4. Minute einen Elfmeter, nachdem Michael Cuisance im Strafraum gefoulte hatte. Die Schiedsrichter prüften die Szene per Videoassistent – doch die Begutachtung verlief ungewöhnlich: Maskierte Störer zogen kurzzeitig den Monitor ab, sodass das Bild ausfiel. Trotz der technischen Panne blieb die Entscheidung bestehen.
Preußen Münster reagierte prompt nach der Pause. Bereits in der 46. Minute flankte Oliver Batista Meier auf Jannis Heuer, der zum 1:1-Ausgleich traf. Bis zum Schluss blieb die Partie eng umkämpft.
Erst in der 90+3. Minute entschied Marten Winkler die Partie mit dem späten Siegtreffer. Sein Tor bescherte Hertha BSC drei wichtige Punkte und hält die Mannschaft im Aufstiegskampf der Tabelle auf Kurs.
Der Erfolg ist bereits der zweite in Folge für die Berliner, die zuvor auch gegen den 1. FC Nürnberg gewonnen hatten. Trainer Stefan Leitl, der zuvor Ambitionen auf den direkten Aufstieg gedämpft hatte, steckt nun ein neues Ziel ab: Platz sechs. Derweil zeigt der VAR-Zwischenfall, wie anfällig der Spielbetrieb im deutschen Fußball mitunter für technische Störungen bleibt.






