Ilse Aigner erhält Rückhalt für Bundespräsidentschaftskandidatur von EVP-Chef Weber
Sebastian FischerIlse Aigner erhält Rückhalt für Bundespräsidentschaftskandidatur von EVP-Chef Weber
Ilse Aigner, Präsidentin des bayerischen Landtags und führendes CSU-Mitglied, hat eine bedeutende Unterstützung für ihre mögliche Kandidatur als nächste deutsche Bundespräsidentin erhalten. Manfred Weber, Vorsitzender der Europäischen Volkspartei (EVP), sprach sich diese Woche öffentlich für sie aus. Dieser Schritt folgt einem früheren Vorschlag von CSU-Chef Markus Söder, Aigner als Nachfolgerin von Frank-Walter Steinmeier zu nominieren.
Söder hatte Aigner erstmals als Kandidatin für das Bundespräsidialamt ins Spiel gebracht. Sein Vorstoß stieß laut Berichten sowohl innerhalb der Partei als auch darüber hinaus auf breite Zustimmung.
Weber unterstrich diese Rückendeckung, indem er Aigners Fähigkeiten lobte. Besonders hob er ihre Fähigkeit hervor, mit den Bürgerinnen und Bürgern in Kontakt zu treten und Vertrauen in politische Entscheidungen aufzubauen. Seine Unterstützung war mit einer klaren Bekräftigung ihrer Kandidatur verbunden.
Der EVP-Chef wies zudem darauf hin, dass die Reaktionen auf Söders ursprünglichen Vorschlag durchweg positiv ausgefallen seien. Diese Welle der Zustimmung scheint Aigners Position als aussichtsreiche Anwärterin auf das Amt weiter gestärkt zu haben.
Aigners Nominierung gewinnt an Fahrt, da sich immer mehr einflussreiche Persönlichkeiten hinter sie stellen. Webers Unterstützung verleiht ihrer möglichen Kandidatur zusätzliches Gewicht. Sollte sie gewählt werden, würde sie Frank-Walter Steinmeier im Bundespräsidialamt nachfolgen.






