10 April 2026, 12:18

Immobilienmarktbericht 2026: Wo im Kreis Viersen die Bodenpreise steigen und stagnieren

Schwarz-weiß-Karte des Kreises Viersen, unterteilt in nummerierte Immobilienbewertungsgebiete mit begleitenden Textbeschriftungen.

Immobilienmarktbericht 2026: Wo im Kreis Viersen die Bodenpreise steigen und stagnieren

Gutachterausschuss für Grundstückswerte veröffentlicht Immobilienmarktbericht 2026 für den Kreis Viersen

Der Gutachterausschuss für Grundstückswerte hat seinen Immobilienmarktbericht 2026 für den Kreis Viersen vorgelegt. Die Studie analysiert die Entwicklung der Bodenpreise in Wohn-, Gewerbe- und Agrarflächen. Dabei zeigen sich sowohl stabile Werte in einigen Zonen als auch deutliche Steigerungen in anderen Bereichen.

Wohnbauflächen blieben im Großteil des Kreises Viersen auf dem Niveau von 2024. Allerdings verzeichneten bestimmte Gebiete spürbare Zuwächse: Im Kempener Stadtteil St. Hubert stiegen die Preise um 10 Prozent, während die Städte Kempen und Viersen sowie die Gemeinde Brüggen ein Plus von 5 Prozent verbuchten.

In Anrath und Neersen erhöhte sich der Quadratmeterpreis für Wohnbauland um 10 Euro. Die Preise für Gewerbeflächen blieben hingegen unverändert im Vergleich zum Vorjahr.

Auch bei Agrarflächen gab es Anpassungen: Ackerland im westlichen Kreisgebiet kostet nun 9 Euro pro Quadratmeter. Die höchsten Werte für Ackerflächen – 10,50 Euro pro Quadratmeter – wurden in den östlichen Kommunen Kempen, Tönisvorst und Willich ermittelt.

Für die Bewertung dieser Trends hat der Ausschuss 882 Bodenrichtwertzonen definiert. Der vollständige Bericht sowie die aktualisierten Bodenrichtwerte sind kostenlos unter *www.boris.nrw.de* abrufbar.

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Der Marktbericht 2026 bietet eine detaillierte Momentaufnahme der Bodenpreisentwicklung im Kreis Viersen. Während einige Gebiete Preisanstiege verzeichneten, blieben andere stabil. Anwohner, Projektentwickler und lokale Behörden können die aktuellen Daten für Entscheidungen zu Immobilien und Investitionen nutzen.

Quelle