Industrieerzeugnisse im Mai 2026: Baustoffe und Rohmaterialien verzeichnen Rekordpreise
Sebastian FischerIndustrieerzeugnisse im Mai 2026: Baustoffe und Rohmaterialien verzeichnen Rekordpreise
Im Mai 2026 stiegen die Preise für Industrieerzeugnisse an, wobei einige Materialien deutliche Preissprünge verzeichneten. Insgesamt erhöhten sich die Erzeugerpreise im Vergleich zum Vorjahresmonat um 2,2 %. Besonders stark betroffen waren Baustoffe und Rohmaterialien für die verarbeitende Industrie.
Am stärksten stieg der Preis für erdölbasiertes Bitumen, das mit einem Plus von 31,2 % zu Buche schlug. Auch Flachglas verbuchte einen kräftigen Anstieg um 15,4 %. Die Preise für Schnittholz kletterten um 11,4 %, während Dachlatten um 11,8 % teurer wurden.
Bei Metallen gab es ebenfalls spürbare Steigerungen: Insgesamt erhöhten sich die Preise um 11,1 %, wobei kaltgewalzte Bleche besonders mit einem Plus von 9,9 % auffielen. Konstruktionsvollholz verteuerte sich um 7,5 %. Kleinere, aber dennoch bemerkenswerte Preisanstiege gab es bei Sanitäranlagen (+3,2 %) sowie bei Fenster- und Türzargen (+3,5 %).
Die Daten zeigen einen breiten Aufwärtstrend bei den Materialkosten im Mai 2026. Besonders Bauprodukte verzeichneten einige der höchsten Preissprünge. Der allgemeine Anstieg der Erzeugerpreise spiegelt die weitverbreiteten Teuerungen in verschiedenen Industriezweigen wider.
