Iris Knies geht nach 40 Jahren im Seligenstädter Dienst in Ruhestand
Sebastian FischerIris Knies geht nach 40 Jahren im Seligenstädter Dienst in Ruhestand
Iris Knies, eine ausgebildete Pädagogin, geht nach fast 40 Jahren im Dienst der Stadt Seligenstadt am 30. Juni in den Ruhestand. Ihre Karriere begann sie 1988 als Jugendbeauftragte in der offenen Jugendarbeit. Ihr Wirken hat in der sozialen Arbeit und Kinderbetreuung der Stadt bleibende Spuren hinterlassen.
Knies startete ihre Laufbahn unter Bürgermeister Karl Schmitt und arbeitete später mit den Bürgermeister:innen Rolf Wenzel, Dagmar B. Nonn-Adams und Dr. Daniell Bastian zusammen. Ab 2010 leitete sie das Fachgebiet Kindertagesbetreuung und wurde zu einer vertrauten Ansprechpartnerin für Eltern, Träger und Einrichtungen.
2012 übernahm sie die Leitung des neu geschaffenen Amtes für Kinder, Senioren, Sport und Kultur, das heute als Amt für Kindertagesbetreuung, Sport und Kultur bekannt ist. Der Fachbereich wuchs unter ihrer Führung auf 87 Mitarbeiter:innen an. Zudem setzte sie sich für das städtebauliche Programm Soziale Stadt ein, aus dem Projekte wie der Platz der Freundschaft und das Nachbarschaftszentrum im Norden Seligenstadts hervorgingen.
Knies unterstützte den freien Träger Erasmus Offenbach gGmbH dabei, die Emmy-Stein-Kita nach Emmy Stein zu benennen – dem jüngsten jüdischen Mädchen aus Seligenstadt, das von den Nationalsozialisten ermordet wurde. Seit dem 1. Juni hat Matthias Mai ihre Aufgaben übernommen, um einen reibungslosen Wissenstransfer zu gewährleisten.
Mit ihrem Ruhestand endet eine lange Karriere im Dienst der Seligenstädter Gemeinschaft. Unter ihrer Führung haben sich die Kinderbetreuung und sozialen Initiativen der Stadt maßgeblich weiterentwickelt. Matthias Mai führt nun die Arbeit fort, die sie vor Jahrzehnten begann.
