19 April 2026, 04:17

Jay-Z wehrt sich gegen abgewiesene Missbrauchsvorwürfe – und geht juristisch in die Offensive

Ein Mann in Anzug bei einem Interview vor einer Wand mit Bannern, der ein Mikrofon hält.

Jay-Z wehrt sich gegen abgewiesene Missbrauchsvorwürfe – und geht juristisch in die Offensive

Jay-Z hat sich zu einer abgewiesenen Klage wegen sexuellen Missbrauchs geäußert, die 2024 gegen ihn eingereicht worden war. Der Fall, in den auch Sean "Diddy" Combs verwickelt war, wurde im Februar 2025 von einem Gericht abgewiesen, nachdem beide Künstler die Vorwürfe zurückgewiesen hatten, eine Frau auf einer Party im Jahr 2000 mit Drogen gefügig gemacht und vergewaltigt zu haben. Der Rapper bezeichnete die Anschuldigungen als zutiefst verstörend und weigerte sich, die Angelegenheit im Stillen beizulegen.

In der ursprünglichen Klage wurden Jay-Z und Combs schwerwiegendes Fehlverhalten bei einer prominenten Veranstaltung vor über zwei Jahrzehnten vorgeworfen. Beide Männer wiesen die Vorwürfe entschlossen zurück, woraufhin der Fall endgültig abgewiesen wurde – was bedeutet, dass die Klägerin die Beschwerde nicht erneut einreichen kann.

Jay-Z ging anschließend selbst juristisch gegen die Vorwürfe vor. In einer Verleumdungsklage warf er der Frau, die in den Gerichtsakten nur als Doe geführt wird, sowie ihren Anwälten Erpressung und mutwillige Verfolgung vor. Sein Rechtsteam hat ihre Anonymität in den Prozessunterlagen gewahrt, doch das Verfahren ist Stand März 2026 noch nicht abgeschlossen.

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Der Rapper hat seine Verärgerung über den Vorfall öffentlich zum Ausdruck gebracht. In Stellungnahmen nannte er die Anschuldigungen herzzerreißend und machte deutlich, dass er keine Vergleichsgespräche führen werde. Seine Verleumdungsklage zielt nun darauf ab, die Klägerin und ihre juristischen Vertreter für die angeblich falschen und rufschädigenden Behauptungen zur Verantwortung zu ziehen.

Die Abweisung des Sexualstrafverfahrens Anfang 2025 beendete zwar ein juristisches Kapitel, doch Jay-Z' Verleumdungsklage läuft weiter. Die anhaltenden Gerichtsverhandlungen werden zeigen, ob die Klägerin und ihre Anwälte Konsequenzen für ihre Rolle in den ursprünglichen Vorwürfen tragen müssen. Der Rapper bleibt derweil unbeugsam in seiner Haltung gegen das, was er als ungerechtfertigten Angriff auf seinen Ruf bezeichnet.

Quelle