25 May 2026, 04:17

Krefelder Drogenberatungsstelle gibt Obdachlosen und Suchtkranken Hoffnung

Mittel für die Einrichtung von Caritas Krefelds "Centspende" in der Drogenhilfe-Zentrale

Krefelder Drogenberatungsstelle gibt Obdachlosen und Suchtkranken Hoffnung

Drogenberatungsstelle in Krefeld leistet unverzichtbare Arbeit für die Schwächsten der Region

Eine Drogenberatungsstelle in Krefeld setzt ihre wichtige Arbeit mit einigen der verletzlichsten Menschen der Region fort. Die Einrichtung unterstützt etwa 50 bis 80 Stammklienten, von denen viele mit schweren Suchterkrankungen und Obdachlosigkeit kämpfen. Kürzlich erhielt sie eine finanzielle Förderung durch den Personalrat der Stadt Meerbusch im Rahmen des Spendenprogramms „Centspende“.

Die Beratungsstelle bietet weit mehr als nur einen sicheren Raum für den Drogenkonsum unter medizinischer Aufsicht. Klienten können hier duschen, Wäsche waschen, eine warme Mahlzeit erhalten und finden ein offenes Ohr. Notfallkräfte sind stets vor Ort, um den Konsum zu überwachen und im Bedarfsfall einzugreifen.

Neben der Beratungsstelle betreiben Caritas und Diakonie seit 2003 das „Medi-Mobil“, eine mobile Klinik, die wöchentlich dieselben Standorte ansteuert. Dort werden medizinische Leistungen wie Schmerzbehandlung und Wundversorgung angeboten. Durch die regelmäßige Präsenz entsteht Vertrauen zu Menschen, die sonst den Kontakt zu herkömmlichen Gesundheitseinrichtungen meiden.

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Jasmin Sprünken, Leiterin der Drogenberatungsstelle, bedankte sich beim Personalrat Meerbusch für die Spende. Michael Marschall, Vorsitzender des Gremiums, betonte die Bedeutung solcher Angebote für Menschen, die mit harten Drogen und einem Leben auf der Straße kämpfen.

Die Spende wird helfen, die lebenswichtigen Dienstleistungen für Suchtkranke und Obdachlose aufrechtzuerhalten. Durch die Kombination aus medizinischer Versorgung, praktischer Hilfe und kontrolliertem Drogenkonsum sollen Schäden verringert und die Lebenssituation der Betroffenen stabilisiert werden. Sowohl das „Medi-Mobil“ als auch die Beratungsstelle sind auf kontinuierliche Förderung und den Rückhalt der Gemeinschaft angewiesen, um ihre Arbeit fortführen zu können.

Quelle