15 April 2026, 18:18

Kriminalitätsstatistik 2025: Vorpommern-Greifswald zwischen Rückgang und neuen Herausforderungen

Balkendiagramm, das die Mordquote nach Alter des Täters und Waffentyp von 1976 bis 2004 zeigt, mit begleitendem erklärendem Text.

Kriminalitätsstatistik 2025: Vorpommern-Greifswald zwischen Rückgang und neuen Herausforderungen

Vorpommern-Greifswald verzeichnete 2025 gemischte Kriminalitätsentwicklungen: Einige Delikte gingen deutlich zurück, andere stiegen an. Im Landkreis sank die Zahl der Gewaltverbrechen gegen das Leben, während Sexualstraftaten und Fahrraddiebstähle zunahmen. Insgesamt verringerte sich die registrierte Kriminalität leicht um 2,2 %.

Besonders auffällig war der Rückgang bei den Gewaltverbrechen gegen das Leben, zu denen Mord und Totschlag zählen. Diese Straftaten brachen um 62,5 % ein – 2025 wurden nur noch sechs Fälle gemeldet. Sämtliche dieser Taten konnten aufgeklärt werden, was einer Aufklärungsquote von 100 % entspricht.

Andere Gewaltdelikte wie Körperverletzung und Raub blieben auf dem Vorjahresniveau. Gleichzeitig stiegen die Sexualstraftaten um 14,4 %, doch die Behörden hielten eine hohe Aufklärungsquote von 89,2 %.

Auch bei den Eigentumsdelikten gab es Verschiebungen: Fahrraddiebstähle nahmen mit einem Plus von 22,2 % am stärksten zu. Die Diebstahlskriminalität insgesamt stieg um 5,4 %. Trotz dieser Veränderungen blieb die allgemeine Aufklärungsquote des Landkreises mit 64,4 % nahezu stabil.

Die Zahlen zeigen für Vorpommern-Greifswald im Jahr 2025 sowohl Fortschritte als auch Herausforderungen. Zwar gingen die schweren Gewaltverbrechen deutlich zurück, doch erfordern andere Bereiche – insbesondere Sexualstraftaten und Fahrraddiebstähle – verstärkte Aufmerksamkeit. Die Gesamtkriminalität sank zwar leicht, gezielte Maßnahmen könnten jedoch notwendig sein, um die steigenden Deliktszahlen einzudämmen.

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