03 May 2026, 00:22

KSI in der Kritik: Altes Video mit Gewalt-Witz gegen Schwangere sorgt für Empörung

Schwarzer und weißer Poster mit der Aufschrift "Vergewaltigung auf Vergewaltigung oder die Gerechtigkeit, die in ihrer eigenen Falle gefangen ist" in fetter schwarzer Schrift, wahrscheinlich Ankündigung einer Comedy-Show.

KSI in der Kritik: Altes Video mit Gewalt-Witz gegen Schwangere sorgt für Empörung

„Britain’s Got Talent“-Juror KSI gerät nach altem Video mit Gewalt-Witz gegen Schwangere in die Kritik

Der Britain’s Got Talent-Juror KSI sieht sich mit massiver Kritik konfrontiert, nachdem ein altes Video aufgetaucht ist, in dem er Witze über Gewalt gegen schwangere Frauen macht. Die Aufnahme, die ursprünglich 2017 veröffentlicht wurde, hat scharfe Verurteilung von Seiten von Initiativen gegen häusliche Gewalt ausgelöst – diese bezeichneten seine Äußerungen als unter keinen Umständen akzeptabel.

Die Kontroverse reiht sich in die jüngste Kritik an dem YouTuber ein, der 2023 nach Vorwürfen, in einem Parodie-Video eine rassistische Beleidigung verwendet zu haben, eine Pause von den sozialen Medien ankündigte.

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In dem inzwischen gelöschten YouTube-Video sagte KSI zu seiner Mutter, er werde „dem Baby einen Schlag verpassen“, falls eine Frau mit seinem Kind schwanger werde. Der Kommentar fiel, nachdem seine Mutter ihn ermahnt hatte, Verhütungsmittel zu benutzen – woraufhin er mit dem gewalttätigen „Scherz“ reagierte.

Die fast ein Jahrzehnt alte Aufnahme wurde von der Organisation Women’s Aid scharf verurteilt. Eine Sprecherin der Hilfsorganisation erklärte, solche Aussagen würden kriminelles Verhalten verharmlosen und die Schwere von Misshandlung bagatellisieren. Solche „Witze“ ließen lebensbedrohliche Gewalt weniger schwerwiegend erscheinen, als sie sei.

Ein Vertrauter KSIs behauptet, das Video spiegle eine Phase wider, die er heute bereue. Der YouTuber habe eingesehen, dass seine Wortwahl „dumm und falsch“ gewesen sei, und seine Haltung habe sich mit der Zeit gewandelt.

KSI, mit bürgerlichem Namen Olajide William Olatunji, wurde zunächst als Mitglied der YouTube-Gruppe The Sidemen bekannt. Ihre Comedy-Sketchs und Online-Challenges haben auf ihrem Kanal über 18 Millionen Abonnenten gesammelt.

Das wiederaufgetauchte Video hat die Debatte über KSIs früheres Verhalten neu entfacht. Aktivisten gegen häusliche Gewalt betonen, dass solche Äußerungen niemals zu rechtfertigen seien – selbst dann nicht, wenn sie als Humor gemeint seien. Der Vorfall folgt auf seine Entscheidung 2023, sich vorübergehend aus den sozialen Medien zurückzuziehen, nachdem er wegen einer separaten Kontroverse um eine rassistische Bemerkung in die Kritik geraten war.

Quelle