23 May 2026, 06:14

Lada Deutschland schließt endgültig – das Ende einer Ära auf dem Automarkt

Lada-Importeur schließt nach 50 Jahren in Deutschland

Lada Deutschland schließt endgültig – das Ende einer Ära auf dem Automarkt

Lada Deutschland GmbH stellt endgültig den Betrieb ein

Die Lada Deutschland GmbH, einst ein wichtiger Akteur auf dem deutschen Automarkt, hat ihre Tore für immer geschlossen. Das Unternehmen, das in den 1990er-Jahren maßgeblich dazu beitrug, dass Kia in Deutschland Fuß fasste, kämpfte jahrelang mit sinkenden Absatzzahlen und regulatorischen Hürden, bevor es schließlich zusammenbrach.

Die Probleme begannen 2019, als AvtoVAZ, die Muttergesellschaft von Lada, die Auslieferung von Fahrzeugen in die EU einstellte. Der Grund war klar: Die Modelle von Lada erfüllten nicht die strengeren Abgasnormen der Euro-6d-TEMP-Stufe. Eine Nachrüstung der Motoren wäre zu kostspielig gewesen – die Marke konnte auf dem Markt nicht mehr mithalten.

Nach 2019 konzentrierte sich Lada Deutschland auf den Verkauf des Geländewagens Niva, der als Lada 4x4 und Taiga neu vermarktet wurde. Doch die Verkäufe blieben schwach und sanken auf nur noch wenige Dutzend Fahrzeuge pro Jahr. Dann, 2022, kamen die Lieferungen von Fahrzeugen und Ersatzteilen aus Russland vollständig zum Erliegen. Sanktionen und logistische Chaos nach dem Beginn des Ukraine-Kriegs machten Importe unmöglich.

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Ohne Autos zum Verkaufen und ohne Aussicht auf Besserung beantragte das Unternehmen die Insolvenz. Nun laufen die letzten Schritte der Abwicklung.

Das Aus für Lada Deutschland markiert das Ende einer jahrzehntelangen Präsenz der Marke in Deutschland. Die einst auf deutschen Straßen vertrauten Fahrzeuge werden künftig nicht mehr im Land angeboten. In den kommenden Monaten wird das Insolvenzverfahren die endgültige Auflösung der Lada Deutschland GmbH besiegeln.

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